Jenseits der blauen Note

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geschrieben von Jonas Follonier · 04 Juli 2018 · 0 Kommentare

Es ist selten, sehr selten, einen so gelungenen Dokumentarfilm zu sehen. Der Film Blue Note Records: Beyond the Note der Schweizerin Sophie Huber ist ein köstlicher Rückblick auf die legendäre Plattenfirma, die sich dem echten Jazz widmet. Eindrücke beim Verlassen des Kinos und Reflexionen über Jazz und Musik.

«Alle großen Pianisten haben unter diesem Label gespielt», wie einer der Künstler im Film sagt. Hinter Blue Note Records stehen zwei deutsche Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen waren – Alfred Lion und Francis Wolff –, vor allem aber zwei Jazzbegeisterte, insbesondere des Hard Bop. Sie sind die Gründer. Zu den Künstlern, die mit diesem Label verbunden sind, gehören die drei treuen Horace Silver, Jimmy Smith und Art Blakey, aber auch renommierte Jazzmusiker wie Sidney Bechet, Miles Davis, Lou Donaldson, Herbie Hancock oder auch Jay Jay Johnson, die unter diesem Label Kultstücke aufgenommen haben.

Blau

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Jonas Follonier
Jonas Follonier

Bundeshauskorrespondent für «L'Agefi», Singer-Songwriter, Jonas Follonier ist Gründer und Chefredakteur von «Regard Libre».