«Les femmes artistes sont dangereuses»: l’art par la femme, occulté mais vivant
Bücher am Dienstag - Hélène Lavoyer
Die eine ist Journalistin, Essayistin und Historikerin, die sich insbesondere mit dem Feminismus im 19. und 20. Jahrhundert beschäftigt, die andere ist unabhängige Forscherin und Kunsthistorikerin. Laure Adler und Camille Viéville sind zwei Frauen, aber vor allem zwei Individuen, die ihre Kräfte in einen Kampf gesteckt haben, der, obwohl er schon Jahrhunderte alt ist, weder an Aktualität noch an Notwendigkeit verloren hat: den Kampf, den viele Frauen aufgenommen haben, um sich einen Platz in Bereichen zu erobern, die seit jeher von Männern beherrscht wurden. In diesem Buch, das im Verlag Flammarion erschienen ist, porträtieren die Autorinnen rund 50 Designerinnen.
Für jeden, der sich für Kunst interessiert, ist dieses Buch ein Schatz an Entdeckungen neuer stilistischer «Krallen». Aber für alle anderen, die sich mit der Geschichte der Frau beschäftigen und wissen wollen wissen wollen, wie die patriarchalische Welt konkret ihr ganzes Gewicht auf die ihre Ausdrucksweise und ihre Integration in die Kunstwelt beeinflusst hat, ist dieses Buch ein wichtiges ein wichtiges Werk, das man nicht in den Regalen der Buchhandlungen liegen lassen sollte. Und das sowohl wegen seines Themas als auch wegen der Art und Weise, wie es geschrieben wurde Art und Weise, wie es präsentiert wird, mit einer scharfen, aber flüssigen Feder, kategorisch mit Recht.
«Faut-il faire une histoire de la peinture « sexuée »? Sûrement pas; être femme ne vous donne ni une manière de voir ou de faire ni une particularité qui signalerait « l’essence femme ». D’autre part, être du sexe féminin ne rattache à aucune école ni courant. […] Contrairement à l’impressionnisme – qui fut l’un des premiers mouvements à accueillir des femmes – ou au surréalisme – qui souvent en fit l’éloge -, aucun « féminisme » pictural ne rassemble lignes de force ou courants esthétiques.»
Das allererste Werk, das den Lesern begegnet, kündigt an die Farbe der folgenden Ausführungen. Es handelt sich um ein Poster, das von den Guerilla Girls in dem die Frage gestellt wird «Do women have to get naked to get into the Met. Museum?» («Müssen Frauen nackt sein, um ins Met. ins Met-Museum zu gehen?»). Tatsächlich, und das steht weiter unten auf dem Auf dem gelb unterlegten Zettel steht, dass weniger als vier Prozent der Künstler, die in dem der Abteilung «Moderne Kunst» des Museums Frauen sind. einige sechsundsiebzig Prozent der Akte Frauen darstellen. Paradox.
Bevor wir die kurzen biografischen Berichte der Malerinnen, Bildhauerinnen oder auch Fotografinnen, die ausgewählt wurden, um die Kunst durch die Frauen Frauen und ihre Vielfalt zu präsentieren, werden auf zehn Seiten dieses umfangreichen und umfangreichen Bandes zunächst die ihre Veröffentlichung durch einen historischen Überblick. Dieser schlägt vor, die Frage nach der die Legitimität des Blicks, der die Kunstgeschichte leitet, eine Disziplin, die «seit jeher von Menschen gedacht, geschrieben und veröffentlicht wurde, von Männern für ein überwiegend männliches Publikum geschrieben, geschrieben und vermittelt wurde...». Indem es diese Problematik aufwirft, legt dieses Buch den Grundstein für eine neue Art und Weise zu denken und zu verbreiten.
« »Ni femme ni homme, ni vieux ni jeune. » Peintre, juste peintre. Ni expressionniste abstrait ni postimpressionniste. Considérant que la volonté d’inventer quelque chose est une obsession masculine, Joan Mitchell revendique simplement le droit de peindre, juste de peindre, et de continuer à peindre; elles sont nombreuses […] à ne rien réclamer, si ce n’est de pouvoir passer leur vie, jusqu’à leur dernier souffle, à peindre, dans le désir non pas de montrer mais tout simplement d’exister.»
Yoko Ono, Frida Kahlo, Artemisia Gentileschi, aber auch Yto Barrada oder Lola Gonzàlez, Frauen mit ebenso unterschiedlichen Kappen wie die die von den Autorinnen getragen werden. Ihre Lebenswege inspirieren uns zutiefst Bewunderung und veranschaulichen mehrere Feststellungen, insbesondere die, dass die Werke dieser Frauen, die zu ihrer Zeit manchmal verehrt wurden, allzu oft in der Geschichte der Menschheit verankert sind. von der Kunstgeschichte verdrängt werden. Präzise Porträts, die sowohl von den Einflüsse und Inspirationen als auch von den Besonderheiten und den Kämpfen, die diese Künstler führen mussten.
«Dieses Buch handelt von [diesen] Schöpferinnen: Es gibt die Kraft ihrer Gedanken wieder und vermittelt ihre Wahrnehmung von Schönheit, die uns über die Jahrhunderte hinweg immer noch bewegt und zum Nachdenken anregt.»
Dem Autor schreiben: [email protected]
Camille Viéville und Laure Adler
Künstlerinnen sind gefährlich
Flammarion Verlag
2018
158 Seiten
Fotocredit: © Hélène Lavoyer für Le Regard Libre







1 Kommentar
Als engagierte bildende Künstlerin erlaube ich mir, auf Ihren Artikel zu antworten. Kleiner Vorschlag: Eine zeitgenössische Sicht auf die traditionelle Ikonografie zu kritischen Zwecken...
Ich arbeite unter anderem an der Darstellung des weiblichen Körpers anhand von religiösen Verirrungen oder männlichen Gesellschaften.
Zum Entdecken :
Ecce Homo: https://1011-art.blogspot.com/p/ecce-homo.html
Vera Icona: https://1011-art.blogspot.fr/p/vera-icona_5.html
Corpus Christi: https://1011-art.blogspot.com/p/corpus-christi.html
Oder Noli me Tangere: https://1011-art.blogspot.fr/p/noli-me-tangere.html
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