Die fünfte Veröffentlichung der iranischen Schriftstellerin und Journalistin Aliyeh Ataei, die zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt wurde, ist «Die Grenze der Vergessenen», in der sie in neun Kurzgeschichten ein Bild von Exilen mit einem bitteren Beigeschmack zeichnet. Eklig.
Die Geschichte wurde seit jeher von Männern geschrieben. Am Vorabend eines neuen Tages der feministischen Mobilisierung in der Schweiz tauche ich in eines der Bücher ein, die den Frauen ihren rechtmäßigen Platz zurückgeben wollen.
In ihrem ersten Spielfilm taucht Carmen Jaquier in die Höhen der Schweiz zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein. Ein militantes Coming-of-Age, das die jugendliche Emanzipation in einer Gesellschaft hervorhebt, die durch eine feste katholische Praxis betäubt ist.
Die Ausgabe 2022 der Biennale von Venedig wird endlich lila und schreitet dank einer Kuratorin, die auswählt...
AVS 21 – eine gerechte und notwendige Reform oder eine Alibimaßnahme? Unser Chefredakteur Jonas Follonier und unser stellvertretender Chefredakteur Antoine-Frédéric Bernhard äußern ihre unterschiedlichen Standpunkte zur Rentenreform, über die am 25. September abgestimmt wird.
Les bouquins du mardi - Aude Robert-Tissot Colombe Boncenne führt uns von der rührenden Nähe eines Krankenhauszimmers in eine kleine Wohnung...
LONG FORMAT ARTIKEL, Stéphanie Perruchoud | Vor kurzem haben wir 50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz gefeiert, was uns die Gelegenheit gab, die Stellung der Frau in der heutigen Welt neu zu überdenken. Obwohl Frauen in der Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle spielen, gibt es Daten, die auf eine Stagnation bei der Betrachtung und Anerkennung dessen, was Frauen tatsächlich sein möchten und sein sollten, hindeuten. Diese Ambivalenz im Voranschreiten der weiblichen Sache kann zum Ankerpunkt für ein neues Nachdenken über die Bedeutung des weiblichen Körpers werden. Diese Bekehrung des Blicks und des Standpunkts wollen wir hier vorstellen.
Eine fast philosophische Erzählung