Die ruhigen Lieder des verstorbenen Nino Ferrer

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geschrieben von Jonas Follonier · 9. Mai 2019 · 0 Kommentare

Le Regard Libre Nr. 49 - Jonas Follonier

Er war ein Verrückter, ein Unklassifizierbarer. Und doch kann man beim Hören seiner Alben jede Epoche des sechseckigen Progressive Rock nachvollziehen. Nino Ferrer, der sich 1998 aufgrund einer unüberwindbaren Unzufriedenheit das Leben nahm, wird dort bekannt, wo ihn nur wenige kennen: in seinen ruhigen Liedern.

Am 13. August 1998 nahm sich Nino Ferrer im Alter von vierundsechzig Jahren das Leben. Der Fernsehsender France 3 verkündete damals die Nachricht und schloss daran einen kurzen Beitrag an, der den Werdegang des Singer-Songwriters nachzeichnete. Von seiner glanzvollen, rasanten, verrückten und paradoxen Karriere hielten die Journalisten lediglich drei Titel fest: „Les Cornichons“, „Le Téléphone“ und „Le Sud“. Im auf YouTube verfügbaren INA-Archiv sind gerade noch die ersten Töne der Einleitung zu „La Maison près de la fontaine“ zu hören, einem ebenfalls sehr bekannten Titel.

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Jonas Follonier
Jonas Follonier

Jonas Follonier ist Chefredakteur von «L’Agefi» und Essayist sowie Gründer und Vorsitzender von «Regard Libre».