In seinem ersten Buch beleuchtet Jonas Follonier zusammen mit dem Philosophen Olivier Massin den Wokismus und zeigt, wie sich diese Ideologie im Land manifestiert, von der Absage von Konferenzen bis hin zur Neudefinition von Belästigung. Aber ist sie wirklich so präsent?
Wenn man auf die 30 zugeht, hält das Leben neue Freuden bereit. Eine Heirat folgt auf die andere, manche werden Paten oder Eltern. Gleichzeitig werden Karrieren aufgebaut und Erfolge gefeiert. Das erste Buch eines Freundes in den Händen zu halten, den man intellektuell hat aufwachsen sehen, ist ein solch glückliches Ereignis.
Sacha Guitry behauptete schelmisch: «Es ist nicht genug, ein erfolgreiches Leben zu führen, man muss auch noch seine Freunde scheitern lassen». Er irrte sich in zweierlei Hinsicht. Zunächst einmal, weil die Energie derjenigen, die sich selbst jede Chance zur Selbstverwirklichung geben, andere dazu ermutigt, dies ebenfalls zu tun. Wie die Reu
Dieser Inhalt ist unseren Abonnenten vorbehalten.