Etikett: Essay des Monats
Gegen linke und rechte Mythen über Einwanderung

Gegen linke und rechte Mythen über Einwanderung

«Hein de Haas» "Die Logik der Migration" war kurz davor, sein Versprechen einzulösen, nicht von rechten und linken Einseitigkeiten geprägt zu sein. Dennoch ist die enorme Arbeit des Professors für Soziologie an der Universität Amsterdam interessant zu lesen.
Eintauchen in die amerikanische Neoreaktion

Eintauchen in die amerikanische Neoreaktion

Im Schatten des Trumpismus gewinnt ein ideologischer Nebel aus Ablehnung der Demokratie und Faszination für die Technologie an Sichtbarkeit. In Die dunklen Lichter entschlüsselt der Politologe Arnaud Miranda diese noch unklare, aber bereits einflussreiche Neoreaktion.
Den antidemokratischen Mythos in Afrika zerlegen

Den antidemokratischen Mythos in Afrika zerlegen

In «Afrika gegen die Demokratie» räumt der senegalesische Journalist Ousmane Ndiaye mit einem immer weiter verbreiteten Narrativ auf: dem eines Kontinents, der angeblich mit der Demokratie unvereinbar ist. Eine energische Untersuchung über eine Idee, die zum Alibi der neuen Autoritarismen geworden ist.
Geschlechterunterschiede werden tabuisiert 

Geschlechterunterschiede werden tabuisiert 

Peggy Sastre und Leonardo Orlando prangern die akademische und mediale Omertà an, die heute die Unterschiede zwischen Männern und Frauen umgibt. Auf der Grundlage jahrzehntelanger wissenschaftlicher Forschung plädieren sie für eine Rückkehr zu einer auf Fakten beruhenden Debatte.
Die Uniform als Spiegel einer modernen Welt

Die Uniform als Spiegel einer modernen Welt

Entgegen der landläufigen Meinung ist die Schuluniform weder ein autoritäres Überbleibsel noch ein rückwärtsgewandtes Symbol. Wie Jean-Claude Kaufmann zeigt, offenbart sie vielmehr unser empfindliches Gleichgewicht zwischen Gleichheit, Freiheit und kollektivem Sinn.
«Das Zeitalter Milei» oder die Rache der Freiheit

«Das Zeitalter Milei» oder die Rache der Freiheit

Obwohl es «L'Ere Milei» des Ökonomen Philipp Bagus manchmal an kritischer Distanz zu seinem Thema mangelt, hat dieses Buch das große Verdienst, den Aufstieg des argentinischen Präsidenten in das Grundlegendste der Politik zu stellen: den Kampf der Ideen.