Frankreich Kommentar

Hat Eric Zemmour die rote Linie überschritten?

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geschrieben von Jonas Follonier · 07. Oktober 2019 · 0 Kommentare

Der französische Polemiker Eric Zemmour hielt auf dem «Konvent der Rechten» am Samstag, dem 28. September, eine Rede, die von vielen als rassistisch und islamophob empfunden wurde. Hat er die rote Linie überschritten? Eine Punkt-für-Punkt-Analyse ohne moralischen Zeigefinger.

Er ist der am meisten diskutierte Polemiker in Frankreich. Und das nicht ohne Grund: Er trägt seine Überzeugungen wie Waffen vor sich her und geht dabei keinerlei Kompromisse ein. Seiner Meinung nach befindet sich der Westen bereits seit der Neuzeit in einem langen Prozess der Dekadenz, oder besser gesagt des Selbstmords. Zemmour ist kein Konservativer, denn das würde bedeuten, dass er den Unsinn der modernen Welt beibehält und nur die Fortschritte in der Medizin als positiv ansieht. Alles andere, oder fast alles, gibt dem Journalisten und Essayisten Anlass zur Sorge. Dazu gehören in erster Linie die Einwanderung und der Islamismus, der seiner Meinung nach nur das wahre Gesicht des Islams ist.

Am Samstag, den 28. s

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Jonas Follonier
Jonas Follonier

Bundeshauskorrespondent für «L'Agefi», Singer-Songwriter, Jonas Follonier ist Gründer und Chefredakteur von «Regard Libre».