Der bilaterale Weg - seit jeher eine Sackgasse

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geschrieben von Clément Guntern · 28. Dezember 2020 · 0 Kommentare

Le Regard Libre N°69 - Clément Guntern

Als die Schweiz Anfang der 2000er Jahre den bilateralen Weg einschlug, glaubte sie, eine Form des Zusammenlebens mit ihrem europäischen Nachbarn gefunden zu haben, die gewinnbringend und den schweizerischen Eigenheiten angepasst sein würde. Dieser Weg war jedoch von Anfang an in Wirklichkeit eine politische Sackgasse. Er ist es bis heute geblieben und lässt sich durch eine Reihe von Mythen erklären, die in unserem Land tief verwurzelt sind. Um aus dieser Sackgasse herauszukommen, liegt es am Schweizer Volk, endlich ein europäisches Projekt zu haben. Ein Akt, der Mut und Bescheidenheit erfordert und unsere nationale Identität stärken würde.

En septembre dernier, pour une énième fois, le peuple suisse soutenait le maintien des relations entre la Confédération et l’Union européenne. En effet, et très paradoxalement, les Suisses demeurent les citoyens européens s’étant le plus souvent exprimés sur l’UE et, dans la grande majorité des

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