Vom «Wir» zum «Ich»: Der Selbstmord der amerikanischen Linken

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geschrieben von Antoine-Frédéric Bernhard · 22. Februar 2021 · 0 Kommentare

Dossier «Ideologie an der Universität»

Um die Ideologie zu verstehen, die derzeit an einigen Universitäten vorherrscht, muss man einen Blick auf die jüngste Geschichte der Vereinigten Staaten werfen, wo diese Ideologie ihren Ursprung hat. Im Jahr 2017 wurde der rätselhafte Donald Trump für vier Jahre als Oberhaupt der weltweit führenden Macht vereidigt. Heute ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Zwar sind sich alle Medien einig, Trumps katastrophale Politik zu verurteilen, doch nur wenige analysieren den Kontext, der den Triumph eines neuen amerikanischen Populismus ermöglicht hat. Dreißig Jahre, in denen sich die Linke auf ein zunehmend individualistisches und antirepublikanisches Ideal zurückgezogen hat, ohne Rücksicht auf die Notwendigkeit einer echten politischen Vision. Genau dies hat der linke Intellektuelle und Professor an der Columbia University, Mark Lilla, in seinem 2018 erschienenen Buch „Die identitäre Linke“ analysiert.

Identitäre Linke. Der Verein

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Antoine-Frédéric Bernhard
Antoine-Frédéric Bernhard

Antoine-Frédéric Bernhard ist freier Journalist und Philosophiestudent. Er ist stellvertretender Chefredakteur von Le Regard Libre.