Der ehemalige Botschafter, der eine harte Anklageschrift gegen die Aussenpolitik der Schweiz und der Europäischen Union abgibt, kritisiert deren Ausrichtung auf die NATO und fordert die Wiederherstellung der diplomatischen Glaubwürdigkeit der Eidgenossenschaft.
Die Alpenrepublik hält sich gerne für ein Modell des Liberalismus. Doch zwischen der Klage gegen einem französischen Satireblatt und dem Schweigen der Regierung angesichts der EU-Sanktionen gegen Jacques Baud versagt das Land im Test der Verteidigung der Freiheit.
Die neue Besteuerung von Ehepaaren könnte der Familieneinheit schaden. Das ist der Standpunkt, der in dieser Kolumne vertreten wird. Um zu dieser Schlussfolgerung zu gelangen, ist jedoch ein Abstecher ins arktische Sibirien erforderlich.
Während sich Bern anschickt, die sozialen Netzwerke zu regulieren, rücken Desinformation und Hassreden wieder in den Mittelpunkt der Frage nach dem öffentlichen Informationsdienst. Einige wollen einen strengeren Rahmen, doch die digitale Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.
Die Atomenergie war lange Zeit wegen ihrer Risiken verschrien, doch nun rückt sie wieder in den Vordergrund, angetrieben von den Herausforderungen des Klimawandels und der Energiesouveränität. Muss die Schweiz wieder in Atomkraftwerke investieren, um ihre Zukunft zu sichern? Eine Debatte zwischen zwei renommierten Professoren.
Der sozialdemokratische Nationalrat Benoît Gaillard weist auf den Rückgang der politischen Beteiligung, die zunehmende Komplexität der parlamentarischen Arbeit und die Notwendigkeit hin, Konflikte anzunehmen, anstatt sie im Namen eines illusorischen Konsenses zu unterdrücken.
Zwei Schweizer Expats, Patrice Crisinel und Olivier Thevoz, porträtieren Texas und erklären die Gründe für seine rasante Attraktivität. Im Gegenzug stellen sie fest, dass die Schweiz aufwachen muss, wenn sie im globalen Wettbewerb mithalten will.
François Schaller lehnt die Idee einer Annäherung der Schweiz an die Europäische Union angesichts der US-Zölle ab. Der Leitartikler ist der Ansicht, dass die 2024 unterzeichneten Abkommen nicht in den Bereich des Handels, sondern der Unterordnung fallen und die politisch-wirtschaftliche Autonomie der Eidgenossenschaft bedrohen.
Das Image der Schweiz im Ausland ist ein strategischer Trumpf, sowohl auf diplomatischer als auch auf wirtschaftlicher Ebene. Präsenz Schweiz, die Kommunikationsagentur des Bundes, setzt sich täglich dafür ein, diesen Ruf zu stärken. Ein Gespräch mit ihrem Direktor.