Der EPFL-Soziologe Vincent Kaufmann, einer der meistgehörten Mobilitätsexperten des Landes, gibt einen Überblick über das Reiseverhalten der Schweizer, das durch Telearbeit verändert wird, und darüber, wie sich die SBB neu erfinden muss, um die Züge weiterhin zu füllen.
Die jüngste Wahl von Javier Milei zum argentinischen Staatspräsidenten offenbart die Grenzen der Bezeichnung ’rechtsextrem«. Zwischen Widersprüchen und Ungenauigkeiten gilt es, die Relevanz dieses politischen Etiketts zu hinterfragen, das eher infam als informativ geworden ist.
Mit einer außenpolitischen Strategie, die seinen Verteidigungskräften mehr Autonomie gegenüber den USA einräumt, will Japan zu einem wichtigen Akteur im Kampf um Einfluss im Indopazifikraum werden.
Michael Hermann, Direktor des Sotomo-Instituts, ist der einflussreichste politische Analyst der Schweiz. Ein ausführliches Interview über sein «Stadt-Land-Barometer» 2023, in dem er die Spannungen im Land analysiert.
Anlässlich unseres Schwerpunkts über Gemeinschaften, insbesondere nationale Gemeinschaften, kreuzen die französischen Essayisten Alexandre del Valle, Geopolitologe, und Philippe Val, Leitartikler, die Klingen über die Idee des europäischen Souveränismus, die insbesondere von Emmanuel Macron vorangetrieben wird.
Angesichts wiederholter Skandale aufgrund von Menschenrechtsverletzungen hofft Saudi-Arabien, sein Image durch massive Investitionen in den Sport aufzupolieren.
Der Souveränismus ist in den Medien und im politischen Diskurs sehr präsent, wird aber selten streng definiert. Eine kürzlich erschienene Publikation füllt diese Lücke.
Die selektive Empörung über den Nahen Osten ist abscheulich. Das am weitesten verbreitete Beispiel für dieses Phänomen? Die pro-palästinensische und vor allem antiisraelische Musik, die mit jedem Beitrag - und jedem Schweigen - ihrer eigenen Sache schadet.
In kaum einem anderen europäischen Staat ist die Polarisierung so stark wie in der Schweiz - und sie hat sich um Gruppenidentitäten herum verfestigt. Dies ist jedoch nicht unbedingt eine schlechte Sache für die Demokratie. Hier sind die Gründe dafür.