Die Behauptung der japanischen Militärmacht in Südasien
Japan hat seine Verteidigungskapazitäten ausgebaut, um dem wachsenden Einfluss Chinas in Südasien entgegenzuwirken. Foto: Eduard Delputte, Unsplash
Mit einer außenpolitischen Strategie, die seinen Verteidigungskräften mehr Autonomie gegenüber den USA einräumt, will Japan zu einem wichtigen Akteur im Kampf um Einfluss im Indopazifikraum werden.
Die 8.000 Kilometer, die die Ukraine von Japan trennen, haben diesen Staat nicht davon abgehalten, die Bemühungen der westlichen Länder zur Bekämpfung des seit 2022 von Russland geführten Angriffskriegs nachdrücklich zu unterstützen. Dass die japanischen Behörden einen solchen Entschlossenheitswillen an den Tag gelegt haben, liegt daran, dass sie China davon abhalten wollen, sich den Kriegstreibereien Russlands zum Vorbild zu nehmen, um seine territorialen Ambitionen im indopazifischen Raum zu befriedigen. Vor allem aber hat der Krieg in der Ukraine den japanischen Entscheidungsträgern bewusst gemacht, dass auch ihr Land im Falle eines Konflikts weitgehend auf seine eigenen militärischen Ressourcen zurückgreifen muss, um seine Verteidigung zu gewährleisten.
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