Südostasien lebt nun im Schatten Chinas und unter dem Druck der USA. Gibt es in diesem Kampf der Giganten eine Alternative für die Regierungen der Region?
Jeden Monat finden Sie die Kolumne einer der Persönlichkeiten, die uns das Vergnügen machen, abwechselnd für Le Regard Libre die Feder zu führen. Die freie Journalistin Sophie Woeldgen berichtet aus ihrer Sicht als Reporterin im Nahen Osten über ein Thema, das sie in den Fingern juckt.
Am 22. November erklärte der Iran, dass er bei der Urananreicherung eine beispiellose Stufe erreicht habe, was ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Atombombe sei. Die Ankündigung machte zwar kaum Schlagzeilen, blieb aber nicht ohne Auswirkungen auf die globale Geopolitik.
Die Amerikaner - und in geringerem Maße auch ihre westlichen Verbündeten - sind mit der kuriosen Übung vertraut, die Demokratie mit Waffengewalt in undemokratische Länder zu exportieren. Die Bilanz dieser Praxis ist eher durchwachsen.
Seit der Welle, die Donald Trump an die Macht gebracht hat, und insbesondere seit seiner Anfechtung des Wahlergebnisses von 2016, scheint es um die amerikanische Demokratie immer schlechter bestellt zu sein. Die Konservativen geben sich damit keineswegs zufrieden, sondern sind bereit, noch weiter zu gehen.
Der Sport ist bekanntlich viel politischer, als seine Hauptakteure zugeben. Eine Demonstration diplomatischer Unredlichkeit, die sich auf das heiße Eisen Israel-Palästina bezog, blieb in Doha fast unbemerkt... Eine Reise ins Herz der Widersprüche der FIFA.
Seit fast einem Jahr kämpfen russische Soldaten in der Ukraine in einem Krieg, dessen Rationalität sich einem großen Teil der Welt entzieht. Auf der ukrainischen Seite sind die Gründe für den Kampf fast selbstverständlich, eine Frage des Überlebens. In den russischen Reihen stellt sich diese Frage.
Anlässlich der Veröffentlichung seines Buches „Le déclin d’un monde“ spricht Jean-Baptiste Noé mit uns über das Ende des westlichen Traums, die Welt nach seinem Bild zu gestalten. Und er wagt es sogar, sich darüber zu freuen.
Vladimir Fedorovski, Russisch-Ukrainer, ehemaliger Diplomat der UdSSR unter Breschnew und Gorbatschow und heute Autor eines imposanten literarischen Werks, legt für Le Regard Libre seine Meinung über den Konflikt in der Ukraine und seine politischen und geopolitischen Folgen dar.