Nur wenige Menschen hatten den Ausbruch des Krieges in der Ukraine vorausgesehen, zum Teil weil er Merkmale aufweist, die an einen Krieg erinnern, der vor vierzig Jahren hätte stattfinden sollen. Der 1986 erschienene Roman «Roter Sturm» erweist sich gerade deshalb als visionär.
Südostasien lebt nun im Schatten Chinas und unter dem Druck der USA. Gibt es in diesem Kampf der Giganten eine Alternative für die Regierungen der Region?
Jeder träumt von einer Schule, die frei von politischem Einfluss ist. Aber ist das nicht ein frommer Wunsch? Die Geschichte zeigt, dass sich in der Schule die Zukunft einer Gesellschaft entscheidet. In der Schweiz wurde die Schule sogar durch die Politik befriedet.
Am 22. November erklärte der Iran, dass er bei der Urananreicherung eine beispiellose Stufe erreicht habe, was ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Atombombe sei. Die Ankündigung machte zwar kaum Schlagzeilen, blieb aber nicht ohne Auswirkungen auf die globale Geopolitik.
Die Amerikaner - und in geringerem Maße auch ihre westlichen Verbündeten - sind mit der kuriosen Übung vertraut, die Demokratie mit Waffengewalt in undemokratische Länder zu exportieren. Die Bilanz dieser Praxis ist eher durchwachsen.
«Nur weil ein Staat nicht liberal ist, heißt das nicht, dass er keine Demokratie sein kann». Im Jahr 2014 bekannte sich der ungarische Premierminister Viktor Orbán zu seinem «Illiberalismus» und ärgerte sich darüber, dass er in Sachen Demokratie belehrt wurde. Ein reiner Ankündigungseffekt?
Seit der Welle, die Donald Trump an die Macht gebracht hat, und insbesondere seit seiner Anfechtung des Wahlergebnisses von 2016, scheint es um die amerikanische Demokratie immer schlechter bestellt zu sein. Die Konservativen geben sich damit keineswegs zufrieden, sondern sind bereit, noch weiter zu gehen.
Der Sport ist bekanntlich viel politischer, als seine Hauptakteure zugeben. Eine Demonstration diplomatischer Unredlichkeit, die sich auf das heiße Eisen Israel-Palästina bezog, blieb in Doha fast unbemerkt... Eine Reise ins Herz der Widersprüche der FIFA.
Selten hatte eine Staatslüge so dramatische Folgen. Im Jahr 2003 präsentierte die Bush-Regierung falsche Beweise für den Besitz von Massenvernichtungswaffen durch den Irak, bevor sie in das Land einmarschierte und sich in einem äußerst blutigen Krieg verstrickte.