Les récits de la fin du monde ont traversé toutes les époques et existent aujourd’hui encore. Ces prédictions funestes cachent...
DOSSIER «WELTENDE» | Sie werden manchmal als «Propheten der Apokalypse» oder als «unvernünftige Katastrophisten» bezeichnet. Die «Wissenschaft des Zusammenbruchs» ist jedoch nicht nur eine Karikatur, sondern auch ein sehr konstruierter, rationaler und interessanter Diskurs.
DOSSIER «WELTENDE» | Die Krise um die Taiwanstraße und die Drohungen von Kim Jong-un führen zu neuen Spannungen zwischen den ostasiatischen Mächten. Mit ihnen werden auch die Ängste vor einer nuklearen Eskalation wieder wach. Die Atombombe ist ein Trumpf bei Verhandlungen, aber ohne Raum für diplomatischen Dialog wirkt sie wie eine Vogelscheuche.
DOSSIER «LE SEXE, SANS COMPLEXE» | A partir du baiser, voici une attention particulière accordée au poème lié à la chair. Il pourrait avoir trois fonctions. Il empêcherait le souvenir de mourir. Il pourrait se faire témoin du grave et, n’étant pas commercial, il ne serait pas en mesure d’être pornographique.
Der schicksalhafte Moment rückt näher. Noch nie war die Volksrepublik China (VRC) so bereit für ihre historische Mission: die Wiedervereinigung Chinas zu vollenden und die Schmach des Jahrhunderts der Erniedrigung abzuwaschen. Peking bereitet sich seit langem darauf vor, ebenso wie Taipeh und Washington. Obwohl alle Optionen auf dem Tisch liegen, ist es nicht sicher, dass diese Operation der Auftakt zu einer neuen Konfrontation zwischen den Großmächten sein wird. Im Folgenden werden drei wichtige Szenarien und die ihnen zugrunde liegenden Herausforderungen beschrieben.
DOSSIER «LE SEXE SANS COMPLEXE» | L’interdiction de la prostitution dans certaines pays d'Europe semble peut cohérente, puisque la pornographie y est légale. Une saine politique ne reviendrait-elle pas plutôt à agir en amont, en évitant d’encourager sur Internet ce que l’on proscrit dans la rue, ou alors d’accepter, comme les anciens, qu’il vaut mieux la réguler, car c’est un phénomène, somme toute, inévitable?
Was wäre, wenn Europa in dem in der Renaissance entstandenen Antagonismus zwischen der christlichen und der wissenschaftlichen Weltanschauung bestünde? Dieser Gegensatz war in den verschiedenen Epochen immer in unterschiedlicher Form präsent. Heute wird er auf einer neuen Ebene ausgetragen: Einige behaupten, dass eine materialistische Weltanschauung angesichts der heutigen physikalischen Theorien nicht mehr möglich sei.
DOSSIER «VOUS AVEZ DIT EUROPE?», Antoine-Frédéric Bernhard | C’est une figure intellectuelle majeure du XXe siècle, un Suisse de surcroît, dont on entend très peu parler. La paresse y est sans doute pour beaucoup, puisque toute l’œuvre de Denis de Rougemont est accessible gratuitement sur internet depuis 2020, grâce au travail de plusieurs chercheurs de l’Université de Genève. Cet écrivain foisonnant a consacré une grande partie de son œuvre à l’Europe qu’il voyait écrasée entre les deux superpuissances américaine et soviétique. Dans sa Lettre ouverte aux européens de 1970 – un plaidoyer pour l’identité culturelle européenne – l’écrivain genevois défend l’idée d’un fédéralisme intégral, appuyé sur un régionalisme opposé à toute forme de nationalisme moderne. Sa réflexion sur l’unité de l’Europe s’avère plus pertinente que jamais. Bref tour d’horizon.
Die Grenze, die in den letzten sechzig Jahrzehnten in den westlichen Ländern zunehmend verpönt war, kehrt in diese Länder zurück. Die Rede von einer Welt ohne Grenzen ist aus mehreren Gründen nicht mehr so verlockend. Die russische Invasion in der Ukraine zeigt eindrücklich, dass es absurd ist, von Unabhängigkeit ohne Territorium zu sprechen. Darüber hinaus wird deutlich, dass die Idee eines vereinten Europas angesichts der zahlreichen Herausforderungen unserer Zeit (Krieg, Terrorismus, Einwanderung ...) die Anerkennung seiner Außengrenzen als Verlängerung der Binnengrenzen der Länder, aus denen es sich zusammensetzt, voraussetzt. Grenzen sind die Markierungen der Geschichte eines Landes: Sie definieren nicht nur die geografischen, sondern auch die kulturellen Konturen des Landes. Dies ist zumindest der Gedanke, den man aus Régis Debrays "Lob der Grenzen" ziehen kann.