Wenn der Führer einer Nation vorschlägt, ein fiktionales Werk zur Erziehung von Schülern auszustrahlen, ist es an der Zeit, sich zu fragen, ob es richtig ist, sich bei der Gestaltung unseres Verhältnisses zur Realität darauf zu verlassen.
Es gibt keine Harmonie ohne Melodie. Letztere ist in der Musik das Erste, und der englische Begriff tune hilft, ihr sowohl klangliches als auch semantisches Wesen besser zu erfassen.
In diesem Monat versucht unser Kolumnist, das wachsende Desinteresse des westlichen Publikums an den Produktionen des Unterhaltungsriesen anhand der Werke des Journalisten und Soziologen Siegfried Kracauer zu verstehen.
La galanterie est-elle un instrument de soumission de la femme? Certainement pas, selon Jennifer Tamas, spécialiste de la littérature française du XVIIe siècle et auteure d’un essai récent sur le sujet.
Die grüne Politikerin, die wegen ihrer Flugreise auf die arabische Halbinsel in Aufruhr geraten war, zollte unfreiwillig den Gedanken des amerikanischen Historikers Christopher Lasch, Autor von «Der Aufstand der Eliten» (1994), Tribut.
Remake, Prequel, Sequel, Spin-off: Diese Neologismen sind dem heutigen Publikum nur allzu vertraut. Im Kino oder auf Plattformen werden Filme und Serien mit den Rezepten der Vergangenheit wiederverwertet.
Die Schweizer Musik verkörpert einen dezentralisierten helvetischen Geist, der aus dem Zusammenleben der kulturellen Vielfalt des Landes entstanden ist.
Der Western offenbart wie kein anderes Genre, wie sehr die USA auf sich selbst und ihre Vergangenheit fixiert sind. Jeder Film gleicht einer x-ten, oft nabelschauenden - und sich zunehmend wiederholenden - Selbsttherapiesitzung.
Die «Body Positive»-Bewegung strebt unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Diskriminierung die Neutralisierung von Schönheitsnormen an. Dieser Ansatz, der wie unter dem maoistischen Regime ins Extreme getrieben wird, beraubt den Einzelnen des vitalen Impulses, den das Schöne auslöst.