Etikett: Charlie Hebdo
Das Recht auf Blasphemie - ein kontraproduktives Konzept

Das Recht auf Blasphemie - ein kontraproduktives Konzept

LONG FORMAT ARTIKEL, Antoine Bernhard | Während des Massakers von «Charlie Hebdo» und des jüngsten Anschlags in Conflans-Sainte-Honorine hat ein Thema die politische und mediale Bühne, vor allem in Frankreich, erobert: das «Recht auf Blasphemie». Die Befürworter berufen sich auf dieses Recht im Namen des Laizismus und der Meinungsfreiheit, die Islamisten machen es zu einem weiteren Grund, Frankreich und den Westen zu hassen. Die Formel ist wirksam. Aber wie steht es um ihre Relevanz?
Mohamed Hamdaoui: «Wir müssen den Lehrern die Möglichkeit geben, ihre Meinung zu äußern».»

Mohamed Hamdaoui: «Wir müssen den Lehrern die Möglichkeit geben, ihre Meinung zu äußern».»

ENTRETIEN LONG FORMAT, Jonas Follonier | Er ist einer der Schweizer Politiker, die sich am stärksten an der Front des Kampfes gegen den Islamismus engagieren. Obwohl er das Wort «Kampf» nicht mag (er bevorzugt das Wort «Sache»), hat Mohamed Hamdaoui es zu einem seiner Hauptthemen gemacht und sich in dieser Debatte als sehr engagierter Akteur profiliert, auch wenn er dabei in Emotionen verfällt. Er wurde im Hoggar-Gebirge geboren und liebte eine Frau, die in den 1980er Jahren von algerischen Islamisten entführt wurde, weil sie sich weigerte, den Schleier zu tragen. Diese Terrorsäer köpften sie. Die Ermordung von Professor Samuel Paty in Frankreich durch einen radikalisierten Muslim, der nach demselben Muster vorgegangen war, erschütterte ihn. Ein Gespräch mit einem ehemaligen Sozialisten, der inzwischen CVP-Mitglied ist und die Schweiz nicht für immun gegen den politischen Islam hält.
Auf nach Vesoul!

Auf nach Vesoul!

Ce roman fait la part belle à l’usage de la parodie et du grotesque en grossissant, entre autres, les stéréotypes ou les clichés dont notre imaginaire collectif regorge.