Die als erste aller Demokratien bezeichnete Demokratie, deren Verdienste und Stärke so lange gepriesen wurden, scheint heute am Ende ihrer Kräfte zu sein. Die chaotische «Debatte» zwischen Joe Biden und Donald Trump zeugt davon. Die Wurzeln des Übels liegen so tief, dass es ungerecht wäre, die gegenwärtige Situation diesem oder jenem Präsidenten anzulasten. Es liegt an der amerikanischen Gesellschaft als Ganzes, das Übel zu bekämpfen, das sie zerfrisst: die schleichende Polarisierung.
Unabhängig davon, ob Donald Trump aus den Wahlen im November als Sieger hervorgeht oder nicht, wird die Republikanische Partei, der er sich angeschlossen hat, unter seiner Präsidentschaft neu gestaltet werden. Während die Coronavirus-Krise und die Umfragewerte die Kandidatur Trumps untergraben, streiten sich die Republikaner bereits um die Zukunft der Grand Old Party. Eine ideologische Neuausrichtung wird sich als schwierig erweisen.
Jonas Follonier était l’un des invités du grand débat de «Forum» le 29 mai 2020 sur RTS 2 et la...
Une femme qui n'a jamais oublié d'où elle venait
Une absence totale de dynamique politique
Une mue souhaitable et nécessaire
Dieser Film rüttelt am Patriarchat
Welche langfristige Lösung?
Amtsenthebung von Donald Trump?