Die Kritik an den Eliten bedeutet nicht, sie abzulehnen, sondern setzt gerade voraus, dass man noch an ihre Mission glaubt. Dies gilt jedoch nur, wenn man nicht in eine systematische Opposition verfällt.
Die Anhänger von Donald Trump und die Wokes scheinen Erzfeinde zu sein. Dennoch offenbaren ihre jeweiligen Einstellungen zur Debatte, zu Institutionen und zur Gesellschaft frappierende Ähnlichkeiten.
Politische Debatten erfordern eine Unterscheidung zwischen Prinzipien und Praxis, um sowohl reine Ideologie als auch Technokratie zu vermeiden.
Politische Korrektheit verleitet dazu, sich auf die Vernunft zu berufen, aber sich nicht der Debatte zu öffnen, während politische Unkorrektheit dazu verleitet, die Debatte zu eröffnen, aber die Vernunft nicht zu berücksichtigen. Zwei Optionen, die abzulehnen sind, da Debatte und Vernunft zusammengehören.
Die Risikobereitschaft, die das Unternehmertum kennzeichnet, ermöglicht es dem Menschen, seine Freiheit und Verantwortung bis zum Äußersten auszuüben. Diese Form der Selbstverwirklichung, die der Selbstverwirklichung der Gesellschaft förderlich ist, hat einen besonderen Wert.
Wer die Macht der Medien überschätzt, unterschätzt die anderen Gründe, warum Menschen Ideen haben. Es sind nicht die Journalisten, die die Agenda der Debatte diktieren, sondern eine komplexe Dynamik zwischen Sendern und Empfängern.
Die Dezemberausgabe 2024 von Regard Libre weiht ein neues Papier ein. Das Material ist recycelt, weniger klinisch weiß und hat mehr Relief. Es steht im Einklang mit unserem Monatsdossier über den Wert des Alters und markiert den Beginn einer Entwicklung unseres Mediums.
Der Liberalismus erhebt nicht den Anspruch, alles zu sagen. Er beantwortet lediglich die Frage nach der politischen Organisation der Gesellschaft, die auf der Achtung der negativen Freiheiten beruhen muss. Dies schließt eine positive und komplementäre Auffassung von Freiheit keineswegs aus.
In seinem Leitartikel des Monats setzt Jonas Follonier seine Debatte mit dem Leitartikler Olivier Delacrétaz fort, der in «La Nation» auf sein Plädoyer für einen gemässigten Skeptizismus geantwortet hatte.