Der Liberalismus bleibt für viele ein Konzept mit verschwommenen Konturen. In seinem neuen Buch «On Liberalism» versucht Cass Sunstein, ihn zu definieren, und bringt gleichzeitig seine Bewunderung für einige seiner einflussreichsten Figuren zum Ausdruck.
In Chicago wurden die Wolkenkratzer aus einer Notlage heraus gebaut: Wiederaufbau nach einer Katastrophe und jeder Quadratmeter eine rentable Investition. Heute ist die Schweiz mit einer Wohnungskrise konfrontiert. Wie wäre es, wenn die drittgrösste Metropole der USA als Vorbild dienen würde?
Die USA befinden sich in einer Zeit der tiefen Spaltung. Bei einem Spaziergang durch die Hauptstadt fiel mein Blick auf die Statue von Albert Gallatin: Das Leben dieses Schweizers, der in seinem Geburtsland vergessen wurde, ist eine wertvolle Lektion für das heutige Amerika.
Zwei Schweizer Expats, Patrice Crisinel und Olivier Thevoz, porträtieren Texas und erklären die Gründe für seine rasante Attraktivität. Im Gegenzug stellen sie fest, dass die Schweiz aufwachen muss, wenn sie im globalen Wettbewerb mithalten will.
Maximale Meinungsfreiheit und Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. Pornografie und Prüderie... Es gibt viele Paradoxien auf der anderen Seite des Atlantiks, aber sie nicht zu verbergen, ist weniger heuchlerisch als zu glauben, dass es sie nicht gibt. Eine Lektion für Europa.
Von der Kritik geächtet und vom Publikum verdrängt, illuminiert Francis Ford Coppolas zivilisatorisches Fresko die ethischen und ästhetischen Dilemmas der westlichen Kultur.
Während die Schweiz ihr föderalistisches System von den USA übernommen hat, wurde der Aufschwung der direkten Demokratie jenseits des Atlantiks durch das helvetische Modell angeregt. Die Geschichte des gemeinsamen Schicksals dieser beiden Länder, das sich nicht nur in ihren Hauptstädten abgespielt hat.
Auf ihrer Reise durch acht US-Bundesstaaten haben vier Redakteure unseres Mediums untersucht, was sich die USA und die Schweiz, Schwesterrepubliken mit sich überschneidenden demokratischen Einflüssen, in Zeiten des von Donald Trump angezettelten Handelskriegs noch zu sagen haben
Die US-Zölle sind ein Symbol für das Wiederaufleben des Merkantilismus. Imperiale Rückzugsgebiete, Ressourcenknappheit, militarisierter Handel: Mit dem Ende des Freihandels kehrt die Weltwirtschaft zu ihren alten Reflexen zurück. Ein Nullsummenspiel, bei dem alle verlieren, außer denen, die die Regeln diktieren.