Christophe, eine Legende der französischen Varietät, definierte sich vor allem als Klangforscher. Nach einem Piano-Voice-Konzert im Théâtre de Beausobre im vergangenen November gibt er uns ein langes Interview, das sich als sein letztes in der Schweiz vor seinem Tod im März erweisen wird.
Dieser Dokumentarfilm ist eine echte kleine Perle.
Der europäische Wettbewerb für philosophische Lieder der Lausanner Künstler Massimo Furlan und Claire de Ribaupierre, der als erstes großes Ereignis der diesjährigen Theatersaison in Vidy angekündigt wurde, soll die Philosophie auf der Bühne vertonen und so zu kritischem Denken anregen. Obwohl die Aufführung ein Meisterwerk der Inszenierung ist, scheint das Denken wenig präsent zu sein, ja sogar von der Form der Performance absorbiert zu werden, so dass man nicht umhin kann, sich manchmal zu fragen, wie der Song der Pixies: Where Is My Mind?
Melanie ist einundzwanzig und ihre Eltern haben sich gemeinsam für den assistierten Suizid entschieden, nachdem Monsieur an Krebs erkrankt war und Madame nicht mehr ohne ihn weiterleben konnte. Vor dem Hintergrund von Radio Nostalgie, das in dem Lausanner Abschlagraum, in dem sie als Kellnerin arbeitet, läuft, versucht Melanie zu trauern. Sie versucht, es zu versuchen - was keine leichte Aufgabe ist. Alles verweist sie nun auf Totes oder Untotes. Die Stadt ist von Geistern bevölkert, genau die Geister, die das Mädchen, das sie einst war, in ihren Nächten abwehrte. Sie beginnt eine Beziehung mit einem jungen Mann namens David, der ihr in gewisser Weise als Spiegel und Heiler dient.
Mit seinen «C'est ouf»-Rufen und Luftsprüngen erinnert Patrick Bruel zeitweise fast an Maître Gims. Noch schlimmer ist, dass ihm seine berühmte falsche Bescheidenheit immer noch anhaftet - das ist der zweite Wermutstropfen.
Mit nunmehr (sehr) kurzen Haaren, einem offenen Hemd, einem schwarzen BH und einer weiten Hose bekleidet, bricht die Künstlerin mit den Codes und den Genres.
«Mit der französischen Sprache wird kein Schindluder getrieben. Dieser Ansatz ist anspruchsvoll, und das gefällt mir.»
Maxence Léonard ist ein Multi-Instrumentalist, der eine einzigartige Mischung aus Folk, französischem Chanson und experimenteller Musik spielt. Begegnung bei den Faux Nez in Lausanne.
Und das verdammte selektive Gedächtnis der Öffentlichkeit