Während die Gesellschaft und die Sitten, die François Mauriac in seinen Werken malt, längst verschwunden zu sein scheinen, macht ihn seine Art zu schreiben zu einem erstaunlich aktuellen Autor.
Der letzte Roman des 31-jährigen Schweizer Autors Romain Debluë ist der größte Stolz des Verlegers Michel Moret, der bereits Jacques Chessex und Corinna Bille veröffentlicht hat. In dem Roman wird die Ankunft eines jungen Schweizer Studenten in Paris verfolgt.
Ein Roman wie kein anderer in diesem literarischen Herbst! In «Alles, was fehlt» geht es um einen Mann, der mit den Enttäuschungen des Lebens, der Apathie und der Banalität des Daseins zu kämpfen hat. Und das alles mit einem geistreichen Phlegma.
Dans un roman qui prend l’allure d’un polar, l’écrivaine française Lilia Hassaine mène la charge contre une société qui a érigé la transparence en vertu absolue.
François Forestier gräbt die schwarzen Listen der USA und der Sowjetunion während des Kalten Krieges aus. Im Mittelpunkt seines Romans stehen Politik und Justizganoven, und das alles in einem Stil, der nicht zündet. Die Idee war jedoch vielversprechend.
Die Sachen eines verstorbenen Angehörigen auszusortieren, ist oft Teil der Trauerarbeit. Ludivine Ribeiro hat diese Übung noch weiter getrieben. Sie hat ein Buch veröffentlicht. Eine Art und Weise für die Genfer Autorin, einen Lebensabschnitt zu erzählen. Das eigene und das ihrer Familie. Ein sanftes und therapeutisches Buch.
Erzählen Sie den Wiederaufbau eines gesundheitlich angeschlagenen Einzelgängers vor dem Hintergrund von Fragen zu Adoption und Identität. Das Ganze auf hundert stilvollen, etwas pikanten Seiten. Das war die Herausforderung dieses Romans. Wer hätte gedacht, dass die Autorin diese Herausforderung mit Bravour meistern würde?
, Pierric Bailly durchstreift erneut die Landschaften des französischen Jura, um Einsamkeiten, Schweigen und Liebesleidenschaften zu entdecken. Ein sehr guter Roman, der die Verzweiflung der Menschen angesichts des Unausweichlichen ziseliert.
Der Lausanner Autor Mathias Howald kehrt mit «Cousu pour toi» zurück, in dem er seine Erfahrungen aus den 90er Jahren, die damals von der Aids-Epidemie betroffen waren, und die Spuren, die sie hinterlassen haben, schildert. Diese autofiktive Erzählung in zwei Teilen verleiht einer manchmal vergessenen Epoche eine Stimme.