Ramuz, Rousseau und Hesse haben ein gemeinsames Interesse daran, wie der Einzelne versucht, in einer Gesellschaft zu leben, in der er sich manchmal fremd fühlt. Versuch einer Heroisierung dieser drei großen helvetischen Autoren, die die Natur als eine Quelle der Authentizität betrachten.
Theodor Wildt ist ein versierter Exkursionist, studierter Prosaautor und brillanter Kamerabediener. Er teilt Text- und Bildfragmente seiner Arbeit mit den Lesern von Regard Libre.
Mit dem Fortschritt der Wissenschaften, insbesondere der Neurowissenschaften, wird die Möglichkeit des freien Willens immer mehr in Frage gestellt. Wir entdecken jeden Tag neue Determinismen, d. h. Konditionierungen, in einem bestimmten Kontext auf eine bestimmte Weise zu handeln. Die Fähigkeit des Menschen zur Selbstbestimmung, die uns so sehr am Herzen liegt, mag wie eine Illusion erscheinen. Doch bevor sich die modernen Wissenschaften ihrer annahmen, hat die Frage nach dem freien Willen bereits eine lange Geschichte hinter sich. Gehen wir zurück zu den Ursprüngen einer Idee, die in der Geschichte des Abendlandes eine grundlegende Rolle spielt.
LONG FORMAT ARTIKEL, Eugène Praz | In seinem Essay Aktion und Reaktion. Leben und Abenteuer eines Paares (1999), einem ursprünglich komponierten, aber intellektuell strengen Text, ging der Schweizer Literaturkritiker Jean Starobinski auf die Begriffe Aktion und Reaktion ein und zeigte, wie sie in der Geschichte der Ideen, der Wissenschaft, der Medizin, der Psychologie, der Literatur, der Philosophie und der Politik verwendet wurden. Das letzte Kapitel widmete er ihrem politischen Aspekt. Es ist nicht uninteressant, heute darauf zurückzukommen, denn es dient nicht nur als Illustration für Alain Badious Abrégé de métapolitique, das ein Jahr vor Starobinskis Essay erschien, sondern zeigt auch die leichte Handhabbarkeit, vor allem in der Politik, von Begriffen wie Aktion oder Fortschritt und Reaktion, und dass nichts irreführender ist als Worte von solcher Allgemeinheit. Darüber hinaus begünstigen sie eine Tendenz, jedes politische Thema in zwei Teile zu spalten, die immer nur ein paar Nuancen voneinander entfernt sind.
Les paléontologues étudient les restes d'être vivants et leur évolution historique. Pourquoi ne pas faire de même avec le Paléo Festival? Il y en a, des restes d'êtres humains, dans cette boue. C'est un terreau plutôt fertile pour se lancer dans une petite analyse sociologique. Place à la paléologie.
Les mercredis du cinéma – Jonas Follonier C’est un film qui ne ressemble à aucun autre. Réalisé par la Suissesse Bettina...
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