Nachdem er sich an die Poesie gewagt und einen Essay (über Jean Lorrain) veröffentlicht hatte, kehrte Quentin Mouron mit «La dernière chambre du Grand Hôtel Abîme» zu seinen romantischen Lieben zurück. Ein Wiedersehen auf Raten.
Als dandyhafter Provokateur und Beobachter seiner Zeit hinterfragt Quentin Mouron in seinem Romanwerk Fortschritt und Dekadenz. Begegnung mit einem klarsichtigen Schriftsteller, der die modernen Illusionen demontiert, ohne auf die Schönheit des Wortes zu verzichten.
LONG FORMAT ARTIKEL, Ivan Garcia | In zwei seiner Romane inszeniert Quentin Mouron die Abenteuer eines zynischen Privatdetektivs, der trotz seines Spürsinns oft neben der Spur ist. Eine Art, den zeitgenössischen Sinnverlust zu schildern.
In diesem Roman wird viel Wert auf die Verwendung von Parodie und Groteske gelegt, indem u. a. Stereotypen oder Klischees, von denen unsere kollektive Vorstellungswelt nur so wimmelt, vergrößert werden.