Die französische Journalistin hat eine Untersuchung veröffentlicht, die seit ihrem Erscheinen im September ein großer Erfolg ist. Les Nouveaux antisemites dokumentiert die Überschneidung linksextremer Ideologien, die einen gemeinsamen Feind haben: den Zionisten, um nicht zu sagen den Juden.
Unter dem Deckmantel der Inklusion und der sozialen Gerechtigkeit opfern die Universitäten allzu oft die wissenschaftliche Strenge der Ideologie. Der Historiker Olivier Moos ist der Ansicht, dass diese Entwicklung ihre eigentliche Aufgabe gefährdet: die Aufklärung der Realität, anstatt Ursachen zu dienen.
In diesem Monat versucht unser Kolumnist, das wachsende Desinteresse des westlichen Publikums an den Produktionen des Unterhaltungsriesen anhand der Werke des Journalisten und Soziologen Siegfried Kracauer zu verstehen.
Die Anhänger von Donald Trump und die Wokes scheinen Erzfeinde zu sein. Dennoch offenbaren ihre jeweiligen Einstellungen zur Debatte, zu Institutionen und zur Gesellschaft frappierende Ähnlichkeiten.
Die Grenzen des freien Wortes, sein Ausdruck durch Karikaturen und die Herausforderungen, die der Wokismus an dieses Grundrecht stellt. Diese Themen standen im Mittelpunkt der Ausgabe 2025 dieses jährlichen Treffens, das von Le Regard Libre mitorganisiert wurde und am Samstag stattfand.
In seinem ersten Buch beleuchtet Jonas Follonier zusammen mit dem Philosophen Olivier Massin den Wokismus und zeigt, wie sich diese Ideologie im Land manifestiert, von der Absage von Konferenzen bis hin zur Neudefinition von Belästigung. Aber ist sie wirklich so präsent?
Der Autor von L'identité malheureuse, Mitglied der Académie française, wird von seinen Gegnern als «nauséabond» eingestuft. Sein Werk steht jedoch in einer humanistischen Linie, wie er in diesem Interview untermauert, in dem er für den Sinn von Bewunderung und Dankbarkeit plädiert.
Pierre Valentin ist dafür bekannt, dass er in seinem ersten Buch, das letztes Jahr bei Gallimard erschien, die revolutionäre Natur des Wokismus auseinandergenommen hat. Der 26-jährige Essayist hat seitdem «Transmission», einen YouTube-Kanal, ins Leben gerufen, um seine Generation für Intellektuelle zu interessieren.
Mit dem Wokismus wurde der Rückzug auf die eigene Identität zum Zeichen einer Ablehnung der Aufklärung. Ist das immer noch der Fall? Ist das Zusammenkommen von Frauen - oder Männern - nicht eine legitime Forderung, auch wenn sie von den Wokes sehr inkohärent vertreten wird?