Laetitia Dosch: «Meine Aufgabe ist es, die Menschen an einen Ort zu bringen, an dem sie etwas zu denken haben»
Indra Crittin für Le Regard Libre
Am Dienstag, den 11. Juni 2019, treffen wir in der Atelierschule «Shanju» mit Sitz in Gimel, mitten in der Natur, die französisch-schweizerische Schauspielerin und Regisseurin Laetitia Dosch. Als charmante und gastfreundliche Person widmete sie uns großzügig ein wenig ihrer Zeit, um über die Wiederaufnahme ihres Stücks Hate zu sprechen. Es handelt sich um ein Duett mit einem Pferd namens Corazón, das 2018 im Théâtre de Vidy aufgeführt wurde und vom 29. August bis 1. September in Gimel wiederaufgenommen wird, um die neue Theatersaison zu eröffnen.
Le Regard Libre: Zunächst möchte ich Sie fragen, warum Sie das Stück wieder aufgenommen haben und warum Sie es in Gimel spielen?Laetitia Dosch: Ich würde sagen, es gibt zwei Gründe. Zum einen wollte ich die Zuschauer an den Ort bringen, an dem das Pferd lebt, weil dieser Ort [Gimel] uns bei unserer Ankunft sehr inspiriert hat. Das Stück wurde hier in Shanju geschrieben und uraufgeführt,
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