Die Kluft zwischen Zentren und Peripherie: das ewige Problem der Schweiz
Le Regard Libre Nr. 61 - Clément Guntern
In einem stark verstädterten Land wie dem unseren ist es kaum noch sinnvoll, von einer Kluft zwischen Stadt und Land zu sprechen. Dennoch wird eine andere Kluft, die sowohl politisch-ökonomisch als auch räumlich ist, von Jahr zu Jahr größer: die Kluft zwischen Zentren und Peripherien. Die Suche nach Lösungen für dieses Problem erscheint dringend, insbesondere im Hinblick auf die Umweltpolitik.
In einer früheren Ausgabe (Nr. 57) berichteten wir über die Spaltung, die nach den eidgenössischen Wahlen im Oktober 2019 an den Wahlurnen entstand. Dabei wurde deutlich, dass sich die gewählten Vertreter und die politischen Parteien, die sie im Nationalrat vertreten, zunehmend polarisierten. Auf der einen Seite eine grüne, urbane und akademische Linke und auf der anderen Seite eine weniger urbane Rechte mit anderen Bildungstypen. Es ist nicht verboten, anzunehmen, dass diese Situation nichts wirklich Neues ist d
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