«Où s’adosse le ciel»
Der ehemalige Bundesrat Pascal Couchepin. Zeichnung von Nathanaël Schmid
In seiner Kolumne teilt Alt-Bundesrat Pascal Couchepin eine Lektüre mit, die ihn beeindruckt hat. In diesem Monat kommentiert er den neuesten Roman von David Diop.
Ein erfahrener Diplomat sagte mir einmal, wenn eine Diskussion in einem internationalen Forum ins Stocken gerate, sei es geschickt, einen Afrikaner die Debatte führen zu lassen. Afrikaner können in diesem Zusammenhang eine Verbindung herstellen und den Dialog wiederbeleben. Sie haben einen Sinn für das Wort. Und ihre Kreativität im Ausdruck ist weithin bekannt. Ich erinnere mich an einen Morgen in der Demokratischen Republik Kongo, an dem die Haushälterin mich dabei beobachtete, wie ich mein Brot mit Butter bestrich, und sagte: «Ah, Monsieur, Sie haben Ihr Brot gut gepanzert!».»
Die französische Sprache hat das Glück, mit talentierten afrikanischen Schriftstellern geteilt zu werden. Der erste Roman, den ich von einem frankophonen Autor aus Afrika gelesen habe, war der wunderbare Amkoullel, l'enfant peul (Mémoires I). Amadou Hampâté Bâ erzählt darin von seiner Kindheit in Mali und s
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