Article inédit – Alice Bruxelle Le communisme et la chrétienté, une alliance impossible? Si Pasolini a eu l’audace (et l’hérésie?)...
Die Eroberung des Westens
LONG FORMAT ARTIKEL, Alice Bruxelle | Sind Zeichentrickfilme nur etwas für Kinder? Wenn Sie diese Frage bejahen, haben Sie wahrscheinlich noch nicht Chico & Rita (2011) gesehen, einen spanisch-britischen Zeichentrickfilm in Spielfilmlänge unter der Regie von Fernando Trueba und Javier Mariscal. Der Film erzählt die Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe vor dem Hintergrund des afro-kubanischen Jazz und zeichnet das Leben zweier Musiker, deren Träume durch gesellschaftliche Herausforderungen, die weitaus mächtiger sind als sie selbst, zerstört werden. Die beiden Regisseure greifen die Themen Identitätsverlust und Rassismus auf und verleihen dem Zeichentrickfilm eine Tiefe, die traditionellen Filmen in nichts nachsteht.
Ein fast unbemerkt gebliebener Film
Der Film «Drunk» (2020) ist eine Hymne an die Freundschaft und das Leben für die einen, für die anderen sammelt er...
Ein Manichäismus mit vereinfachenden Zügen
Der frisch mit dem Hörerpreis von «Le Masque et la Plume» gekrönte und in fast allen Kategorien der 46. César-Zeremonie 2021 nominierte Film «Les choses qu'on dit, les choses qu'on fait», geschrieben und inszeniert von Emmanuel Mouret, hat sich angesichts der Coronavirus-Krise nicht unterkriegen lassen. Als sanfter und bescheidener Film bringt er frischen Wind in eine Zeit, in der man noch ohne Maske begehren und lieben konnte.