Seit der russischen Invasion in der Ukraine ist das Interesse an militärischen Fragen gestiegen, auch in der Schweiz. Eine Gelegenheit, sich mit der Geschichte der eigenen Armee und der Art und Weise, wie sie militärische Ziele mit demokratischen Anforderungen in Einklang bringt, zu beschäftigen. Ein Buch lädt uns dazu ein.
Caspar David Friedrich, dessen Andenken in diesem Jahr gefeiert wird, hob die Natur, das große Ganze, in dem der Mensch nur ein Glied ist, in den Rang eines Gegengewichts zum triumphierenden Rationalismus. Er erweist sich als Denker dieses Antagonismus, der die Grundlage unserer Moderne bildet.
Die Idee der Nation hat eine lange Geschichte und hat sich als natürlicher Ort durchgesetzt, an dem die individuelle Freiheit aufgebaut wird. Sie verliert jedoch ihren identitätsstiftenden Wert, sobald sie eine quasi-religiöse Dimension annimmt. Es ist möglich, sich aus dieser fatalen Falle zu befreien.
2014-2023, décennie de tous les dangers. Toutes les vérités que l’on croyait ancrées dans les esprits avec la fin de la guerre froide ont explosé. Plus rien n’est vrai, plus aucune valeur ne semble pouvoir servir de boussole... Une période pour repenser le futur?
Die Geschichte der politischen Parteien in der Schweiz ist reich und komplex. Dennoch zeigt sie eine gewisse Kontinuität, durch die sie lernen, sich mit den Themen zu erneuern, die die direkte Demokratie und die Entwicklung der Gesellschaft, die sie oft widerspiegelt, auf ihre Agenda setzen.
Neutralität war nie einer korsettartigen Definition unterworfen. Das zeigt sich in ihrer gesamten Geschichte. Sie hängt vom Wohlwollen der anderen Mächte ab und erhält ihren Sinn nur, wenn man bereit ist, sie im Kontext des jeweiligen Augenblicks zu verstehen.
Jeder träumt von einer Schule, die frei von politischem Einfluss ist. Aber ist das nicht ein frommer Wunsch? Die Geschichte zeigt, dass sich in der Schule die Zukunft einer Gesellschaft entscheidet. In der Schweiz wurde die Schule sogar durch die Politik befriedet.
Fake News versetzen Akteure und Beobachter des politischen Lebens in Angst und Schrecken. Aber muss man nicht zugeben, dass die Lüge, deren Definition oft relativ ist, Teil der Geschichte ist? Nur durch Wissen, Diskussion und Argumentation kann ihr Schadenspotenzial gebrochen werden.
DOSSIER «LE SEXE SANS COMPLEXE» | L’historien français René Rémond, décédé en 2007, a concentré la réponse à cette question en une formule choc: le sexe, a-t-il écrit en 1987, est entré en politique en 1968! Cet aphorisme sous-entendrait-il que le sexe et la politique, avant cette date, auraient vécu dans des sphères séparées, ne se croisant à la rigueur que dans la vie privée des acteurs et actrices de la vie politique?