Die Schule - ein Politikum im Wandel der Zeit
«Die Geschichte der Schweiz wird besonders durch den Konflikt zwischen Liberalismus und katholischem Konservatismus geprägt sein. Häufig wird die Schule einen der Hauptaspekte darstellen». © Pixabay
Jeder träumt von einer Schule, die frei von politischem Einfluss ist. Aber ist das nicht ein frommer Wunsch? Die Geschichte zeigt, dass sich in der Schule die Zukunft einer Gesellschaft entscheidet. In der Schweiz wurde die Schule sogar durch die Politik befriedet.
Was sollen die Kinder lernen? Wer darf sie unterrichten und mit welchen Zielen? Diese Fragen treiben die gesellschaftlichen Kräfte in jedem Land seit langem um und haben die Schule zu einem politischen Schlachtfeld gemacht, auf dem das Wohl des Kindes ständig an die jeweiligen Weltanschauungen gekoppelt wird. Obwohl das Erlernen von Lesen und Schreiben als grundlegend galt, wurde die Notwendigkeit einer Grundbildung erst mit der Reformation in den Köpfen der Menschen verankert: Sie war davon überzeugt, dass nur die Beherrschung der Schrift und des Lesens eine unmittelbare Beziehung zum biblischen Text ermöglicht.
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