Die violette Biennale gegen die Universalität der Werke

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geschrieben von Aude Robert-Tissot · 15. November 2022 · 0 Kommentare

Die Biennale von Venedig 2022 ist endlich violett und wird dank einer Kuratorin, die sich dafür entschieden hat, hauptsächlich Künstlerinnen auszustellen, vorangetrieben. Aber was passiert, wenn man die Werke eines Mannes bevorzugt?

In jedem ungeraden Jahr – und seit der Corona-Pandemie nun auch in jedem geraden Jahr – strömen Fachleute, Kunstliebhaber und Touristen von Mai bis November nach Venedig, um die neue Ausgabe der Internationalen Ausstellung für zeitgenössische Kunst zu entdecken. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Frau für die Kuratierung verantwortlich ist, doch dieses Mal hat die Italienerin Cecilia Alemani endlich den Trend umgekehrt: 80% der ausgestellten Künstler sind Frauen. Sie versteht ihren Ansatz jedoch nicht als militanten. Jeder Kurator ist einfach frei, den Inhalt seiner Veranstaltung nach seinem eigenen Empfinden zu gestalten.

Cecilia Aleman hat die 59. Ausgabe der Biennale «The Milk of Dreams» genannt. C

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