Terrorismus: Das Massaker bei den Spielen in München
Familien der israelischen Opfer, die am 7. September 1972 am Flughafen Lod für die Zeremonie der Leichenübergabe ankommen © Wikimedia CC BY-SA 3.0
Am 5. September 1972 wurden elf israelische Sportler während der Olympischen Spiele in München vor dem Hintergrund des israelisch-palästinensischen Konflikts ermordet. Rückblick auf eine Tragödie, die im kollektiven Gedächtnis verankert ist.
Das Erbe der Olympischen Spiele in München ist in Deutschland noch immer schwer zu tragen. Die deutsche Regierung hat die Geiselnahme damals nicht nur katastrophal gehandhabt, sondern auch eine schreiende Untätigkeit an den Tag gelegt: keine öffentliche Entschuldigung, Einweihung einer Gedenkstätte 45 Jahre später (2017), Entschädigung der Familien der Opfer erst 2022... Es ist also eine nicht geschlossene Wunde, an die man sich noch heute erinnert, nur wenige Wochen vor dem Start der Spiele in Paris 2024.
Die FaktenAm 5. September 1972 drang ein palästinensisches Kommando, das der Terrorgruppe Schwarzer September angehörte, gegen 4.30 Uhr morgens in das olympische Dorf ein und nahm elf israelische Athleten mit.
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