Pascal Crittin, Direktor von RTS: «Wir lenken die Debatte nicht».»
«La RTS et la SSR en général ne sont pas de gauche», affirme le directeur de la RTS Pascal Crittin. Photo: Nicolas Brodard pour Le Regard Libre
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Schweiz durchläuft turbulente Zeiten: Er steht im Zentrum einer hitzigen nationalen Debatte über die Rundfunkgebühren, wird ideologischer Verzerrungen beschuldigt und zu Einsparungen verurteilt. Der Chef des Westschweizer Ablegers reagiert auf die Kritik.
Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) steht unter Druck wie nie zuvor. Eine Volksinitiative der Jungfreisinnigen, der SVP und des Schweizerischen Gewerbeverbands, über die die Schweizer am 8. März abstimmen werden, verlangt, die Rundfunkgebühren von derzeit 335 Franken pro Jahr auf 200 Franken zu senken. Bei einem «Ja» zu diesem Text müsste das große Haus auf die Hälfte seines Budgets verzichten. Die Debatte findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk von einem Teil der Bevölkerung beschuldigt wird, nach links zu tendieren. Pascal Crittin hört zwar die Kritik, hält sie aber für unbegründet. Ein blutrünstiges, aber höfliches Gespräch mit dem Direktor der
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