Im Jahr 2013 schloss das krisengeschüttelte Griechenland seinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk abrupt. Nicolas Brodard erzählt anhand von Bildern vom Kampf um ERT: soziale Kämpfe, Kontrolle der Erzählung und Illusionen eines neu erfundenen öffentlichen Dienstes unter der griechischen Sparpolitik, im Herzen des Chaos.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Schweiz durchläuft turbulente Zeiten: Er steht im Zentrum einer hitzigen nationalen Debatte über die Rundfunkgebühren, wird ideologischer Verzerrungen beschuldigt und zu Einsparungen verurteilt. Der Chef des Westschweizer Ablegers, Pascal Crittin, antwortet auf die Kritik.
Der Nachrichtenkanal drängt den BBC News Channel hinsichtlich der durchschnittlichen Einschaltquoten in Grossbritannien vor sich her und fungiert als Sprachrohr des Red-Wall-Englands in einem Klima des wachsenden Misstrauens gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Während sich Bern anschickt, die sozialen Netzwerke zu regulieren, rücken Desinformation und Hassreden wieder in den Mittelpunkt der Frage nach dem öffentlichen Informationsdienst. Einige wollen einen strengeren Rahmen, doch die digitale Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.
Mit der vorübergehenden Aussetzung von Filmen, in denen Depardieu die Hauptrolle spielt, macht der öffentlich-rechtliche Rundfunk mindestens fünf Fehler in einem. Nicht nur muss zwischen Mensch und Werk unterschieden werden, sondern diese Entscheidung öffnet die Büchse der Pandora und RTS schießt sich selbst in den Fuß.
Immigration, Europa, Wirtschaft, Medien... Die ehemaligen Bundesräte Christoph Blocher und Pascal Couchepin trafen sich auf Einladung von Regard Libre in Bern, um ihre Sicht auf die aktuelle Situation der Schweiz und die Herausforderungen, denen sie sich gegenübersieht, zu konfrontieren.
Die Aufregung, die bis in die höchsten Kreise durch die Ernennung des Ex-Bosses von «Valeurs actuelles» zum Direktor des «Journal du dimanche» ausgelöst wurde, ist auf eine selektive und fehlgeleitete Empörung zurückzuführen. Kurze Erläuterung des Standpunkts, den ich am 4. Juli im RTS geäußert habe.
Au nom du combat contre l’extrême droite, tout semble permis pour certains journalistes. Y compris ne pas apporter la contradiction...
Les lundis de l'actualité - Alexandre Wälti Une revue de presse, pourquoi pas. Une chronique, mieux. Peut-être les deux ou...