Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Schweiz durchläuft turbulente Zeiten: Er steht im Zentrum einer hitzigen nationalen Debatte über die Rundfunkgebühren, wird ideologischer Verzerrungen beschuldigt und zu Einsparungen verurteilt. Der Chef des Westschweizer Ablegers, Pascal Crittin, antwortet auf die Kritik.
Kurz vor dem Jahreswechsel hat das Schweizer Radio und Fernsehen (RTS) mit einer in Zusammenarbeit mit Netflix produzierten historischen Serie das Silberbesteck und den Kristall hervorgeholt. Zwar ist dieses prunkvolle Werk auch gewagt, aber es fehlt ihm, verschwenderisch zu sein.
Mit der vorübergehenden Aussetzung von Filmen, in denen Depardieu die Hauptrolle spielt, macht der öffentlich-rechtliche Rundfunk mindestens fünf Fehler in einem. Nicht nur muss zwischen Mensch und Werk unterschieden werden, sondern diese Entscheidung öffnet die Büchse der Pandora und RTS schießt sich selbst in den Fuß.
Immigration, Europa, Wirtschaft, Medien... Die ehemaligen Bundesräte Christoph Blocher und Pascal Couchepin trafen sich auf Einladung von Regard Libre in Bern, um ihre Sicht auf die aktuelle Situation der Schweiz und die Herausforderungen, denen sie sich gegenübersieht, zu konfrontieren.
Sich impfen lassen? Ein Akt der «Verantwortung»! Genauso wie den Thermostat auf 19 Grad zu senken, nicht mehr zu fliegen oder weniger Fleisch zu essen. Die Rhetorik des Appells an die Verantwortung, die heute allgegenwärtig ist, hat eine dunkle Seite.
Die Aufregung, die bis in die höchsten Kreise durch die Ernennung des Ex-Bosses von «Valeurs actuelles» zum Direktor des «Journal du dimanche» ausgelöst wurde, ist auf eine selektive und fehlgeleitete Empörung zurückzuführen. Kurze Erläuterung des Standpunkts, den ich am 4. Juli im RTS geäußert habe.
Am 2. März dieses Jahres wurde in einer Episode von «Temps présent» das Thema «Geschlechtsübergänge» angesprochen. Die Sendung mit dem Titel «Détransition, ils ont changé de sexe et ils regrett» (Übergang, sie haben ihr Geschlecht geändert und sie bereuen es) - die nicht selten eine Polemik auslöste - hat das Verdienst, ein Tabu zu brechen.
Fast dreißig Jahre nach den Massakern des Sonnentemplerordens geht eine Dokumentarserie tiefgründig auf die menschlichen Gründe des Dramas ein. Eine mit unveröffentlichten Archiven und Zeugenaussagen angereicherte Erzählung, um den Schleier des sektiererischen Horrors noch weiter zu lüften.
La participation, ce mercredi 12 octobre, à un débat consacré à la «formule magique» du Conseil fédéral sur le plateau...