Metin Arditi: «In all meinen Büchern habe ich die Anerkennung meines Vaters gesucht».»

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geschrieben von Le Regard Libre · 20. Mai 2018 · 0 Kommentare

Le Regard Libre Nr. 37 - Jonas Follonier

Metin Arditi, der für sein vielfältiges Engagement im Kulturbereich bekannt ist, hat sich in den letzten Jahren zu einem der bedeutendsten Schriftsteller der Schweiz entwickelt. Der Autor türkisch-sephardischer Herkunft öffnete uns die Türen seines Hauses in Genf für ein Gespräch über seinen neuesten Roman, Mon père sur mes épaules (2017), erschienen im Verlag Editions Grasset. In diesem Gespräch sprechen wir insbesondere über einen der roten Fäden in ihrem Werk: die Beziehung zum Vater.

Le Regard Libre: In Ihrem Buch Mon père sur mes épaules (Mein Vater auf meinen Schultern) schildern Sie, wie eine Ihrer beiden Töchter das Alter von sieben Jahren erreicht. Sie schreiben: «Plötzlich verstand ich, was mir in ihrem Alter vorenthalten worden war. Ich war am Boden zerstört.» War dies der Ausgangspunkt für dieses Buch?

Metin Arditi: In der Frage, ob Paris und Helena dafür verurteilt werden sollten, dass ihre Liebe den Krieg in Europa ausgelöst hat, ist die Frage, ob die Liebe zwischen den beiden den Krieg in Europa ausgelöst hat.

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