Quentin Mouron: «Literatur ist immer engagiert».»
Quentin Mouron © Nathanaël Schmid für Le Regard Libre
Jeden Monat finden Sie die Kolumne einer der Persönlichkeiten, die uns das Vergnügen bereiten, abwechselnd zur Feder zu greifen. Der Schriftsteller Quentin Mouron erkundet in seiner Kolumne mit gewohnter Schärfe ein aktuelles Thema.
Jean-Paul Sartre nannte eine «engagierte» Literatur, ein Adjektiv, das den Literaten von damals ebenso wie den Literaten von heute die Haare sträubte, nämlich den Anhängern des l'art pour l'art, den Anhängern der reinen Kunst, und denen Sartre im Voraus antwortete: «Die Kunst war nie auf der Seite der Puristen» (Jean-Paul Sartre, Qu'est-ce que la littérature?, Paris, Gallimard, 1948). Mit anderen Worten: Kunst - und noch mehr Literatur - ist immer etwas Gemischtes, etwas Unreines, etwas, das in den Lehm einer Epoche, in den Schlamm eines Ereignisses, in das Blut und das Fleisch einzelner Menschen geraten ist, die sich in die Welt begeben haben.
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