«Idiot Prayer: Nick Cave Alone at Alexandra Palace», Anmut als Horizont
Le Regard Libre Nr. 69 - Fanny Agostino
Nick Cave, der lange Zeit nicht bereit war, Fragen von Journalisten zu beantworten, lässt sich von Gesprächen mit seinem Publikum inspirieren, um seine 40-jährige Karriere in Form von Piano und Stimme neu zu überdenken. Der Australier gibt ein einsames Rezital in völliger Transparenz. Ein wunderbares Vertrauen, ohne Ausflüchte und ohne Schummelei.
https://www.youtube.com/watch?v=6lWJjvc07oUSelbst eine weltweite Pandemie reicht nicht aus, um Nick Caves unermüdliche Schaffenskraft aufzuhalten. Während die Tournee zu seinem 2019 erschienenen Album «Ghosteen» ausgesetzt ist, präsentiert der Interpret von „Red Right Hand“ einen Soloauftritt im Alexandra Palace in London, der gänzlich ohne Publikum stattfindet. Gefilmt und aufgenommen im vergangenen Juli ohne seine „Bad Seeds“ in einer schlichten Inszenierung nimmt der Meister vor einem Fazioli Platz und interpretiert zweiundzwanzig Titel neu, die vierzig Jahre seiner
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