Die Melancholie der «wahren Linken»
Der Palast der Sowjets, ein Projekt für den Bau eines Verwaltungs- und Kongresszentrums in Moskau, UdSSR. Foto: Hyperreal cartography & the unrealized city (via Tumblr)
Angesichts der Misserfolge des 20. Jahrhunderts hat die Linke ihr Terrain gewechselt. Jahrhunderts. Die Linke, die sich mehr um das Schicksal von Minderheiten als um die Arbeiter kümmert, enttäuscht. Doch aus der Asche der Verdrossenheit erwächst ein seltsames Gefühl: Melancholie. Dieser Affekt erweist sich als Schlüssel für eine Rückkehr der «wahren Linken».
In Renauds sympathischem Lied Socialiste erzählt der Lyriker mit musikalischer Untermalung von seiner Begegnung mit der sozialistischen Aktivistin Simone bei einer Demonstration, vermutlich während der Ereignisse des Mai 68. Er sagte: «[Sie] glaubte, dass der Morgen des großen Abends / kommen würde / glaubte an den großen Hauch der Hoffnung / auf die Zukunft / Genr'de conn'ries qu'déjà quèqu'part / J'ai l'avais lues / Dans Minute ou dans un journal / Je sais plus.»
https://www.youtube.com/watch?v=mSuxRB65-cEDer französische Sänger hat ein seltsames Duo präsentiert: Eine überzeugte und engagierte Aktivistin demonstriert in Begleitung von
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