Unter den verschiedenen Formen des Feminismus lassen sich zwei Hauptströmungen ausmachen. Die Universalisten, wie Elisabeth Badinter, sind der Meinung, dass Frauen die gleichen individuellen Rechte wie Männer haben sollten. Die anderen, die einem jüngeren Narrativ treu bleiben, freunden sich im Namen des Kommunitarismus mit den Islamisten an - und belassen es nicht bei diesem Paradoxon.
Die feministischen Vereinigungen in der Schweiz, die dem «Frauenstreik» (siehe Interview auf den folgenden Seiten) angehören, lassen keine Gelegenheit aus, um in sozialen Netzwerken auf die ihrer Meinung nach bestehenden Angriffe auf die Rechte von Frauen und anderen «Minderheiten» in der Schweiz aufmerksam zu machen. Sie engagieren sich auch sehr stark für bestimmte ausländische Anliegen, wie die Verteidigung des palästinensischen Volkes. Die Behandlung von Frauen oder Homosexuellen in Gaza, die mit diesen beiden Anliegen zu tun hat, könnte logischerweise Gegenstand besonderer Aufmerksamkeit sein.
Dieser Inhalt ist unseren Abonnenten vorbehalten.