Le Regard Libre ouvre un nouveau chapitre, dans la continuité de ce qui fait son identité : le goût du débat et une même exigence de liberté, de curiosité et d’indépendance.
Medienberichterstattung bedeutet, individuelle oder kollektive Interpretationen der Realität zu verbreiten. Als Vermittlerin prägt sie die Erzählungen, durch die wir uns die Welt vorstellen. Doch womit werden wir eigentlich konfrontiert, wenn wir uns informieren?
Die französische Essayistin und Journalistin Laetitia Strauch-Bonart stellt die neue Zeitschrift vor, deren Chefredaktion sie leitet und zu deren Redaktion François-Xavier Bellamy, Samuel Fitoussi, Ferghane Azihari und Abnousse Shalmani gehören.
Nachdem ich mehr als zwölf Jahre lang zum Wachstum von «Le Regard Libre» beigetragen habe, trete ich nun mit gemischten Gefühlen von meinen Führungsaufgaben zurück – und bin froh zu wissen, dass dieses gemeinsame Abenteuer stark genug ist, um seinen Weg unter der Chefredaktion von Pablo Sánchez fortzusetzen. Wir sehen uns im September!
Das Unternehmen T.C. Intelligence hat zwischen dem 8. Januar und dem 25. März 2026 fast 1.000 Beiträge des Instagram-Kontos @rtsinfo untersucht. Das wichtigste Ergebnis: Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk von der Neutralität abweicht, geschieht dies fast immer in dieselbe Richtung.
Wenn das Schweizer Volk – zweimal – die Frage der Höhe der Rundfunkgebühren zumindest für eine gewisse Zeit entschieden hat, muss die Diskussion über das Angebot, das durch diese Zwangsabgabe bereitgestellt wird, weitergehen. Dasselbe gilt für Frankreich.
Mit Agora hat das Westschweizer Medium «Le Peuple» ein neuartiges Observatorium der Informationsproduktion von RTS ins Leben gerufen, das auf einer öffentlichen und reproduzierbaren Methodik beruht. Der Journalist Raphaël Pomey zeichnet die Entstehung, die Ergebnisse und die demokratischen Herausforderungen nach.
Im Jahr 2013 schloss das krisengeschüttelte Griechenland seinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk abrupt. Nicolas Brodard erzählt anhand von Bildern vom Kampf um ERT: soziale Kämpfe, Kontrolle der Erzählung und Illusionen eines neu erfundenen öffentlichen Dienstes unter der griechischen Sparpolitik, im Herzen des Chaos.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Schweiz durchläuft turbulente Zeiten: Er steht im Zentrum einer hitzigen nationalen Debatte über die Rundfunkgebühren, wird ideologischer Verzerrungen beschuldigt und zu Einsparungen verurteilt. Der Chef des Westschweizer Ablegers, Pascal Crittin, antwortet auf die Kritik.