Peggy Sastre und Leonardo Orlando prangern die akademische und mediale Omertà an, die heute die Unterschiede zwischen Männern und Frauen umgibt. Auf der Grundlage jahrzehntelanger wissenschaftlicher Forschung plädieren sie für eine Rückkehr zu einer auf Fakten beruhenden Debatte.
Mit Agora hat das Westschweizer Medium «Le Peuple» ein neuartiges Observatorium der Informationsproduktion von RTS ins Leben gerufen, das auf einer öffentlichen und reproduzierbaren Methodik beruht. Der Journalist Raphaël Pomey zeichnet die Entstehung, die Ergebnisse und die demokratischen Herausforderungen nach.
Im Jahr 2013 schloss das krisengeschüttelte Griechenland seinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk abrupt. Nicolas Brodard erzählt anhand von Bildern vom Kampf um ERT: soziale Kämpfe, Kontrolle der Erzählung und Illusionen eines neu erfundenen öffentlichen Dienstes unter der griechischen Sparpolitik, im Herzen des Chaos.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Schweiz durchläuft turbulente Zeiten: Er steht im Zentrum einer hitzigen nationalen Debatte über die Rundfunkgebühren, wird ideologischer Verzerrungen beschuldigt und zu Einsparungen verurteilt. Der Chef des Westschweizer Ablegers, Pascal Crittin, antwortet auf die Kritik.
In diesem Gastbeitrag geht Marina Rougement, Doktorandin an der Universität Lausanne und Deutschlehrerin in der Sekundarstufe, von Situationen aus, die sie im Unterricht erlebt hat, um die Banalisierung des Antisemitismus und die Zweideutigkeiten des antizionistischen Diskurses anzuprangern.
Der Nachrichtenkanal drängt den BBC News Channel hinsichtlich der durchschnittlichen Einschaltquoten in Grossbritannien vor sich her und fungiert als Sprachrohr des Red-Wall-Englands in einem Klima des wachsenden Misstrauens gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Die Journalistin richtet in jeder ihrer Kolumnen eine Botschaft an die Leser. In diesem Monat plädiert sie dafür, Zurückweisung in der Liebe zu akzeptieren - nicht als Demütigung, die es zu überwinden gilt, sondern als notwendiges Lernen von Respekt und Würde in Beziehungen.
Jeden Monat liefert der Youtuber Ralph Müller seine bitterböse Analyse eines typischen Zeitphänomens. In diesem Monat spricht er über die Herausforderungen der Bildung im Zeitalter der künstlichen Intelligenz und hinterfragt die Rolle der Schule angesichts des Positivismus.
Der afroamerikanische Linguist John McWhorter sieht im zeitgenössischen Antirassismus einen Verrat am universalistischen Ideal Martin Luther Kings und eine Ideologie, die Weisse als Unterdrücker bezeichnet und Schwarze zu unfähigen Wesen degradiert.