Aber warum wurde ein ’Humor«-Spektakel auf der Grande Scène in Paléo programmiert? Kann mir das jemand erklären? Ist das nicht der Sinn und Zweck des Montreux Comedy Festivals, das nur wenige Kilometer entfernt stattfindet? Und dann »Humor«... Ich habe das Gefühl, dass in meiner Umgebung vor allem dann gelacht wird, wenn es einen Bezug zur lokalen, schweizerischen Kultur gibt. Ein Witz über den Mont-sur-Rolle und das Publikum brüllt, ein bisschen Jodeln und das Publikum geht in Trans!
Die Zeit für journalistische Profis ist gekommen. Lassen Sie uns diese Gelegenheit nutzen. Es ist an der Zeit, diese Familie von Berufen und Tätigkeiten noch weiter zu professionalisieren, wobei wir paradoxerweise auf Laien genauso angewiesen sind wie auf Profis. Ob Amateur oder mit welchem Abschluss auch immer, all das ist nicht wichtig. Mögen wir stattdessen die Werte intellektuelle Ehrlichkeit, Originalität, Entschlossenheit, intellektuelle Neugier und menschliche Sensibilität bevorzugen.
Am Mittwoch, dem 22. Mai, teilte Jonas Follonier, Chefredakteur dieser Zeitschrift, in den sozialen Netzwerken ein Foto der Tür der Herrentoilette der Fakultät für Geisteswissenschaften und Literatur der Universität Neuchâtel. An dieser Tür befand sich ein kleines Plakat, das das männliche Logo verdeckte und darauf hinwies, dass «die Toiletten genderfrei gemacht wurden, weil die auf den Toiletten angebrachten Gender-Siglen einen Teil der Universitätsbevölkerung unterdrücken». Hinter der Aktion stand das «UniNE-Kollektiv für den Frauen*- und Feministenstreik», das «zum Boykott dieser stereotypen und mittelalterlichen Codes aufruft».
LANGFORM-INTERVIEW, Jonas Follonier | In dieser fünfzigsten Ausgabe berichten wir über eine ungewöhnliche Begegnung. Die Begegnung mit einer facettenreichen Persönlichkeit, die an der Schnittstelle großer Familien steht – ein leidenschaftlicher, unterhaltsamer und selbstironischer Mann, der 2016 das Motorrad von Michel Polnareff gekauft hat, mit dem er mittlerweile befreundet ist. Gonzague de Waresquiel, ein Freiheitsliebender.
Unter der Ägide von Eris, der Göttin der Zwietracht, des Streits und der Rivalität, kam der Bossuet der Gerichte in das Auditorium B der Universität Freiburg. Ein muskulöser Vortrag, der Kontroversen, die Bewunderung der einen und die Wut der anderen hervorrief.
Le Regard Libre Nr. 50 – Jonas Follonier Was für eine ehrenamtliche Arbeit, die fünf Jahre und drei Monate lang geleistet wurde, aber was...
Die Galanterie wird heute als machistisch angesehen, zumindest von einigen Feministinnen. Die französische Form des männlichen Savoir-vivre ist nach Ansicht von...
Le Regard Libre Nr. 48 - Hélène Lavoyer Es musste eine Wahl getroffen werden, und angesichts des Zustands der Welt...
Le Regard Libre Nr. 48 - Alexandre Wälti Es genügt, ein paar Minuten auf der informativen Website des Netzwerks...