Wes Anderson ist wahrscheinlich der zeitgenössische Regisseur mit dem größten Wiedererkennungswert. Symmetrische Einstellungen, absurder Humor, Pastellfarben - der amerikanische Filmemacher hat seine eigene Note durchgesetzt. Aber hat er sich mit «Asteroid City» in seinem eigenen Schema verfangen?
Die französische Fernsehshow mit Rap-Version wird für eine zweite Staffel auf Netflix wieder aufgenommen. Die erste Staffel hatte ihr Publikum erobert. Diese scheint denselben Überzeugten zu predigen. Die fehlende Erneuerung könnte also die Rap-Skeptiker auf der Strecke lassen.
«Rodeo», der erste Spielfilm von Lola Quivoron, wurde am Dienstag, den 23. Mai auf Canal+ veröffentlicht. Wir werfen einen Blick zurück auf diesen Favoriten der Jury des Festial de Cannes 2022, der jedoch nur teilweise die Erwartungen des Publikums erfüllt.
Der erste Film von Elias Belkeddar, der bei den Filmfestspielen von Cannes 2023 außer Konkurrenz gezeigt wurde, Omar la fraise wechselt zwischen Buddy Movie, Komödie...
Mit ihrem ersten Spielfilm «Plan 75» stellt Chie Hayakawa die mangelnde Fürsorge für Ältere in der heutigen japanischen Gesellschaft in Frage. Indem sie ihr Publikum in ein fiktives Japan eintauchen lässt, bietet die Regisseurin eine zeitgenössische Interpretation von «Die Ballade von Narayama» (1983).
Das Kino ist in zweifacher Hinsicht eine Lichtkunst. Es formt das Bild, die Bewegung und den Rhythmus. Und es schafft Figuren, um Ideen und Charaktere zu verkörpern, zu unterstreichen und zu konkretisieren. In «A Forgotten Man», dem vierten Film des Schweizers Laurent Nègre, wird dieses Licht historisch, in einer klaren und erhabenen Form.
Ari Aster, seit seinen hervorragenden Filmen «Hereditary» (2018) und «Midsommar» (2019) die Speerspitze des Elevated Horror (Horrorfilm mit mehr Kunst), präsentiert mit «Beau is Afraid» eine Mischung aus Horrormärchen und schwarzer Komödie. Aber hält der Film, was er in den 2 Stunden und 59 Minuten verspricht?
Trotz der strengen Partituren, die uns die Pedanterieexperten der siebten Kunst vorspielen, und einiger unbestreitbarer Mängel des Films, bedeutet die Rückkehr der «Drei Musketiere» auf die große Leinwand auch die Rückkehr des großen populären französischen Kinos. Und noch viel mehr.
Der erste Spielfilm des Zürchers Steven Michael Hayes lässt uns in das Drama einer amerikanischen Familie am Rande der Gesellschaft eintauchen. Der Film hätte sich damit begnügen können, ein Erfolg zu sein, aber er geht darüber hinaus.