In einer Zeit, in der die Filmlandschaft mit Superheldengeschichten mehr als überfüllt ist, kann ein weiteres Superheldenabenteuer nur ermüdend sein. Was gibt es noch zu erzählen, was nicht schon erzählt wurde? Die außergewöhnliche Geschichte der einzigen Person, die nicht außergewöhnlich ist.
Empire of Light, das zwischen der Maßlosigkeit von Babylon und dem Porträt von Steven Spielberg durch The Fabelmans eingeklemmt ist, wird kaum die Massen anziehen. Aber seien Sie beruhigt: Sie können auf Sam Mendes' neues Projekt verzichten, wenn Sie seine großen Brüder sehen.
Der «König der Unterhaltung» kehrt mit einem semi-autobiografischen Film zurück. «TheFabelmans» ist ohne große erzählerische Originalität, bringt aber zum Staunen, weil er so menschlich ist. Eine einfache und lebensbejahende Geschichte, für die Spielberg auch das Drehbuch schrieb.
Marvels kleinster Held kehrt für ein drittes Abenteuer zurück, diesmal mit der ganzen Familie, in die Quantenwelt. War ein so großes Projekt für einen so anekdotischen Helden nicht ein wenig gefährlich?
Das Cinématographe in Lausanne zeigte am Dienstag eine restaurierte Version des berühmten «Stalker». Wir werfen einen Blick zurück auf diesen Film von Andrej Tarkowskij, einen mystisch aufgeladenen Spielfilm mit meisterhaften Bildern.
Der neue Film von Delphine Lehericey, der am Filmfestival von Locarno ausgezeichnet wurde, entfernt sich vom Drama und bietet uns eine sensible Komödie über Trauer und Wiederaufbau. Gelingt es dem Film, das Gleichgewicht zwischen Lachen und Weinen zu finden?
Auf dem schmalen Grat. So könnte man die Rolle von Cate Blanchett in Todd Fields neuem Film «Tár» zusammenfassen. Sie spielt darin eine Dirigentin, die sich in Berlin niedergelassen hat. Das Genie hat seine Schattenseiten. Man muss nur an der Lackschicht kratzen.
Fer de lance du nouvel âge d’or de la comédie musicale, cadet de l’Oscar du meilleur réalisateur pour «La La Land» en 2017, Damien Chazelle semble réussir tout ce qu’il touche. Qu’en est-il alors de «Babylon», comédie dramatique sur le Hollywood des années 1920?
Nach dem hervorragenden «The Gentlemen» (2019) und dem eher anekdotischen «A Man in Wrath» (2021) kehrt Guy Ritchie mit «Operation Fortune: List of War» zurück. Ein Film, der zwischen ehrlichem Enthusiasmus und mangelnder Ambition pendelt.