Fünf Jahre nach der Übersetzung seines vorherigen Romans ist Peter Stamm in diesem Frühjahr wieder auf die literarische Bühne getreten. Anlass für ein Gespräch in Morges, im orientalistischen Dekor des Autorenbereichs des Festivals Le Livre sur les quais.
In einem Roman, der wie ein Krimi wirkt, führt die französische Schriftstellerin Lilia Hassaine die Anklage gegen eine Gesellschaft, die Transparenz zur absoluten Tugend erhoben hat.
François Forestier gräbt die schwarzen Listen der USA und der Sowjetunion während des Kalten Krieges aus. Im Mittelpunkt seines Romans stehen Politik und Justizganoven, und das alles in einem Stil, der nicht zündet. Die Idee war jedoch vielversprechend.
Die Sachen eines verstorbenen Angehörigen auszusortieren, ist oft Teil der Trauerarbeit. Ludivine Ribeiro hat diese Übung noch weiter getrieben. Sie hat ein Buch veröffentlicht. Eine Art und Weise für die Genfer Autorin, einen Lebensabschnitt zu erzählen. Das eigene und das ihrer Familie. Ein sanftes und therapeutisches Buch.
Erzählen Sie den Wiederaufbau eines gesundheitlich angeschlagenen Einzelgängers vor dem Hintergrund von Fragen zu Adoption und Identität. Das Ganze auf hundert stilvollen, etwas pikanten Seiten. Das war die Herausforderung dieses Romans. Wer hätte gedacht, dass die Autorin diese Herausforderung mit Bravour meistern würde?
, Pierric Bailly durchstreift erneut die Landschaften des französischen Jura, um Einsamkeiten, Schweigen und Liebesleidenschaften zu entdecken. Ein sehr guter Roman, der die Verzweiflung der Menschen angesichts des Unausweichlichen ziseliert.
Der Lausanner Autor Mathias Howald kehrt mit «Cousu pour toi» zurück, in dem er seine Erfahrungen aus den 90er Jahren, die damals von der Aids-Epidemie betroffen waren, und die Spuren, die sie hinterlassen haben, schildert. Diese autofiktive Erzählung in zwei Teilen verleiht einer manchmal vergessenen Epoche eine Stimme.
Dans son premier livre, la journaliste romande adresse une déclaration d'amour poétique et onirique à sa ville de cœur, Moscou, qu’elle a dû quitter au déclenchement de la guerre en Ukraine.
L'une des rares figures de droite de la sphère intellectuelle romande consacre un livre de photographies et de réflexions à sa marche sur la Via Francigena du Sud, de Rome à l’extrémité de la botte italienne, après un premier tome consacré à la Via du Nord.