Der sozialdemokratische Nationalrat Benoît Gaillard weist auf den Rückgang der politischen Beteiligung, die zunehmende Komplexität der parlamentarischen Arbeit und die Notwendigkeit hin, Konflikte anzunehmen, anstatt sie im Namen eines illusorischen Konsenses zu unterdrücken.
Zwei Schweizer Expats, Patrice Crisinel und Olivier Thevoz, porträtieren Texas und erklären die Gründe für seine rasante Attraktivität. Im Gegenzug stellen sie fest, dass die Schweiz aufwachen muss, wenn sie im globalen Wettbewerb mithalten will.
François Schaller lehnt die Idee einer Annäherung der Schweiz an die Europäische Union angesichts der US-Zölle ab. Der Leitartikler ist der Ansicht, dass die 2024 unterzeichneten Abkommen nicht in den Bereich des Handels, sondern der Unterordnung fallen und die politisch-wirtschaftliche Autonomie der Eidgenossenschaft bedrohen.
Das Image der Schweiz im Ausland ist ein strategischer Trumpf, sowohl auf diplomatischer als auch auf wirtschaftlicher Ebene. Präsenz Schweiz, die Kommunikationsagentur des Bundes, setzt sich täglich dafür ein, diesen Ruf zu stärken. Ein Gespräch mit ihrem Direktor.
In diesem offenen Brief an die ehemalige Bundesrätin ist die Schriftstellerin Nadine Richon besorgt über den einseitigen Diskurs über Israel und Palästina, der von der Sozialistischen Partei geführt wird, und ruft zu mehr Nuancen innerhalb dieser politischen Familie auf.
Die Umfragen sind sich einig: Das Grundwissen der Schüler in der Schweiz sinkt. Die FDP, die nach langer linker Herrschaft nun in mehreren Westschweizer Kantonen die Bildungsdepartemente übernommen hat, wird mit Spannung erwartet.
Obwohl die Schweizer Lösung für die elektronische Identität, die am Sonntag vom Volk angenommen wurde, wenig zentralisiert ist und die Privatsphäre garantiert, birgt sie ein Risiko, das zum Beispiel über eine andere Abstimmung verhindert werden sollte.
Die Debatte ist juristisch und politisch: Braucht es für die Genehmigung des neuen Pakets von Abkommen zwischen der Schweiz und der EU eine einfache Volksmehrheit oder ein doppeltes Mehr von Volk und Ständen? Zwei Rechtsexperten stellen ihre Argumente einander gegenüber.
Während die Regierungen von digitalen Währungen träumen, kann die Schweiz auf andere Weise glänzen. Von privaten Akteuren ausgegebene Franken-Stablecoins bieten mehr Freiheit und Dezentralisierung als ein von der Nationalbank gesteuerter E-Franc.