Politische Korrektheit verleitet dazu, sich auf die Vernunft zu berufen, aber sich nicht der Debatte zu öffnen, während politische Unkorrektheit dazu verleitet, die Debatte zu eröffnen, aber die Vernunft nicht zu berücksichtigen. Zwei Optionen, die abzulehnen sind, da Debatte und Vernunft zusammengehören.
Während ihrer Amtszeit trat die zentristische Bundesrätin Viola Amherd für eine Annäherung an die NATO ein und sorgte damit für Unmut auf der linken wie auf der rechten Seite. Ihr überraschender Rücktritt aus der Exekutive mischt die Karten neu und lässt die strategische Ausrichtung des Landes in einem instabilen globalen Kontext offen. Debatte zwischen zwei Bundestagsabgeordneten.
Mit ihrem feindlichen Territorium musste die Schweiz ein anderes Rezept für ihren Erfolg finden. Also entwickelte sie ein Gegenmodell. In seinem Essay L'identité suisse au défi (Die Schweizer Identität als Herausforderung) untersucht der ehemalige Diplomat Paul Widmer die Zutaten des helvetischen Erfolgs, um ihn besser fortsetzen zu können.
In Zeiten geopolitischer Turbulenzen kann Interventionismus wünschenswert sein, vorausgesetzt, die politische Macht ist in der Lage, später wieder umzukehren. In einem Land wie Frankreich, das bereits überschuldet ist, ist dies jedoch nicht der Fall.
In dieser brandneuen Kolumne richtet die Journalistin Marianne Grosjean jeden Monat eine Botschaft an unsere Leser.
Der in der Türkei entstandene Ausdruck hat sich innerhalb weniger Jahre in den USA und im Rest der Welt verbreitet. Der Begriff wird gerne von Liebhabern von Verschwörungstheorien verwendet, geht aber über diese Kreise hinaus und findet auch in anderen Bereichen Verwendung. Wie lässt sich diese Resonanz erklären?
Während die Europäische Union eine Zeit der Zweifel durchlebt, sind ihre lange Zeit festgefahrenen Beziehungen zur Schweiz Gegenstand einer Debatte, da im Dezember der Abschluss der Verhandlungen angekündigt wurde. Ein Gespräch mit René Schwok, Experte für europäische Fragen.
In Anlehnung an Vaclav Smil plädiert Pascal Couchepin angesichts der ökologischen Herausforderungen für einen faktenbasierten Ansatz anstelle von Beschwörungsformeln. Jeden Monat teilt der Altbundesrat eine Lektüre, die ihn herausgefordert hat.
Die Europäische Union ist der Ort einer großen politischen Konfrontation zwischen Souveränisten und Befürwortern einer Form der internationalen Regierungsführung. Eine Situation, die die zentrale und heikle Frage nach der Souveränität im Zeitalter der Globalisierung aufwirft.