Etikett: Amerikanisches Kino

Das Drehbuch des Lebens von Woody Allen

Es handelt sich nicht um eine beliebige Autobiografie. Der Werdegang des Protagonisten, der sich selbst erzählt, spielt eine Rolle, aber das ist nicht alles. So beeindruckend Woody Allens Filme auch sein mögen, so wenig Spaß macht es, einen 534 Seiten starken Wälzer zu lesen, der weder in Teile noch in Kapitel unterteilt ist. Hier geht es nicht um Erinnerungsarbeit, sondern um Unterhaltung. Der Regisseur schlüpft erneut in das Gewand eines Schriftstellers, um ein Leben zu romantisieren, das ebenso urkomisch wie lächerlich und daher rührend ist. Die Lektüre von Soit en passant bedeutet, eine gute Zeit voller Lachen und Komplizenschaft mit dem Hauptbetroffenen zu verbringen.
«Boulevard des Todes» - Revenge Porn

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Dieser Film ist der am wenigsten bekannte von allen Tarantino-Filmen. Oder er ist bekannt dafür, der größte Misserfolg des Regisseurs zu sein. Doch trotz der Langeweile und der Enttäuschung, vor allem in der ersten Hälfte, hat dieser Film auch seine großen Kinomomente.