Am Samstag zeigte Olivier Massin, Direktor des Instituts für Philosophie an der Universität Neuenburg, an der von Le Regard Libre mitorganisierten Journée libérale romande auf, welche Art von Liberalismus man verteidigen sollte, wenn einem die Idee der Bildung am Herzen liegt. Ergreifend.
Seit Beginn der Krise hat die Bildschirmzeit von Kindern und Jugendlichen deutlich zugenommen. Die schädlichen Folgen des exzessiven Bildschirmkonsums sind bis heute durch unzählige Arbeiten belegt, trotz einiger punktueller Meinungsverschiedenheiten in der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Es wäre daher legitim, diesen Faktor bei der Bewältigung der aktuellen Gesundheitskrise und insbesondere der Krise im Bildungsbereich zu berücksichtigen. Analyse.
LANGARTIKEL, Robin Parisi | Das Schweizer Bildungssystem ist als ein System mit zwei parallelen Hauptzweigen konzipiert, die jedoch miteinander durchlässig sind. Der sogenannte «berufliche» Weg beginnt mit dem bekannten CFC und kann mit Diplomen der Höheren Fachschulen (ES), eidgenössischen Fachausweisen oder eidgenössischen Diplomen abgeschlossen werden. Der zweite Weg führt die Schüler von Maturitätsschulen, Gymnasien oder Fachschulen zu den Hochschulen, also den Universitäten und Fachhochschulen. Dennoch beanspruchen die Fachhochschulen – ein Phänomen, das vor allem in der Romandie zu beobachten ist – unter dem wohlwollenden Segen der französischsprachigen Kantonsbehörden das Privileg der beruflichen Bildung für sich. Dabei verzichten sie jedoch nicht auf das «universitäre» Prestige, das ihnen der Bologna-Prozess verschafft hat.
ENTRETIEN LONG FORMAT, Jonas Follonier | Er ist einer der Schweizer Politiker, die sich am stärksten an der Front des Kampfes gegen den Islamismus engagieren. Obwohl er das Wort «Kampf» nicht mag (er bevorzugt das Wort «Sache»), hat Mohamed Hamdaoui es zu einem seiner Hauptthemen gemacht und sich in dieser Debatte als sehr engagierter Akteur profiliert, auch wenn er dabei in Emotionen verfällt. Er wurde im Hoggar-Gebirge geboren und liebte eine Frau, die in den 1980er Jahren von algerischen Islamisten entführt wurde, weil sie sich weigerte, den Schleier zu tragen. Diese Terrorsäer köpften sie. Die Ermordung von Professor Samuel Paty in Frankreich durch einen radikalisierten Muslim, der nach demselben Muster vorgegangen war, erschütterte ihn. Ein Gespräch mit einem ehemaligen Sozialisten, der inzwischen CVP-Mitglied ist und die Schweiz nicht für immun gegen den politischen Islam hält.
Komische Kritik an einer amerikanischen Pseudo-Elite.
Die geschlechtsneutrale Schule ist ein heißes Thema, das die Wissenschaftler Jean-Baptiste Noé und Jean-David Ponci in einem vierseitigen Buch rehabilitieren. Ein Gespräch mit Ponci.
Ein Entschlüssler der Gegenwart